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Dienstag, 10. Juli 2018

Ein Stück Frankreich in Schwetzingen

französischer Markt 1
„Je voudrais une baguette, s’il vous plaît.“, brachte eine Achtklässlerin fehlerfrei über die Lippen, als sie - wie im Unterricht geübt – am Bäckereistand ein Baguette bestellte.

Das Lernen in authentischen Situationen und der Kontakt mit Muttersprachlern seien für den Fremdsprachenerwerb von zentraler Bedeutung, befanden die Französischlehrer der Carl-Theodor-Schule, Barbara Bethke, Edith Sontheimer und Clemens Meyer. Daher nahmen sie mit 51 Schülern der 8. und 9. Klassen die Gelegenheit wahr, die sich am 28. Juni auf den kleinen Planken in Schwetzingen bot: Mit dem französischen Markt hatte die Stadt ein Stück Frankreich nach Schwetzingen geholt. Neben Baguette, Croissants und Nougat de Montélimar konnte man dort auch Crêpes und Flammkuchen probieren oder Käse und Tapenade erwerben. Doch nicht nur das: Man konnte auch mit den Händlern, die extra aus Frankreich angereist waren und sich über das Interesse der Jugendlichen freuten, ins Gespräch kommen und seine kommunikativen Fähigkeiten trainieren.

Um den Schülern einen weiteren Einblick in die frankophone Kultur zu vermitteln, wo der Film als Kunstform gilt, hatten die betreuenden Lehrkräfte zudem auch einen Kinobesuch organisiert. Im Luxor in Schwetzingen schauten alle zusammen so die Komödie „Le sens de la fête“ (Das Leben ist ein Fest) von Eric Toledano und Olivier Nakache, die bereits den erfolgreichen Film „Ziemliche beste Freunde“ produziert hatten. In ihrem aktuellen Werk geht es um den Hochzeitsplaner Max, dessen aktueller Auftrag durch verdorbenes Essen, pingelige Gäste, einen Stromausfall und einen unangemeldeten Besuch von der Steuerbehörde zum Desaster zu werden droht. Da der Film im französischen (mit Untertiteln) gezeigt wurde, konnten die Schüler nicht nur in Geschichte, sondern auch mal außerhalb des Klassenzimmers in die Fremdsprache eintauchen.

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