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Mittwoch, 13. Juni 2018

Abrufbereit über Walkie-Talkies

Schulsanitätsdienst

Schulsanitätsdienst der Carl-Theodor- und Erhart-Schott-Schule nimmt seinen Dienst auf

Ausgerutscht, an Papier geschnitten, mit dem Stift gepikst, den Kopf gestoßen – im Schulalltag kommt es immer wieder zu kleineren Verletzungen, welche begutachtet und versorgt werden müssen. Seit Kurzem übernehmen dies an Carl-Theodor- und Erhart-Schott-Schule die Jugendlichen selbst.
17 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse und 11. Klassen haben sich im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, unter Leitung von Florian Pusch, Ines Dittgen (beide CTS) und Reinhard Hauser (ESS), zu Schulsanitätern ausbilden lassen. Die Ausbildung fand in den regelmäßigen AG-Stunden sowie an zwei Wochenenden statt und wurde von Christian Hertrampf von den Maltesern geleitet.
Erste-Hilfe, Neurologie, Trauma, Abdomen, sonstige Notfälle und Eigenschutz sind nur einige Themen, mit denen sich die Jugendlichen auseinandergesetzt haben und die sie auch für die schriftliche und praktische Abschlussprüfung parat haben müssen. Jedoch gerade der medizinische Hintergrund habe die Schülerinnen und Schüler an der Tätigkeit gereizt, erklärten die AG-Leiter.

Seit die 13 Schulsanitäter der CTS und die 4 der ESS ihre Arbeit aufgenommen haben, sind im wöchentlichen Wechsel jeweils drei von ihnen im Dienst und führen nicht ohne Stolz im Unterricht Walkie-Talkies mit. Über diese können sie im Bedarfsfall vom Sekretariat angefordert werden und dürfen dann das Klassenzimmer unmittelbar verlassen, um ihren Mitschülern zu Hilfe zu kommen.

Der Schulsanitätsdienst leiste einen enormen Beitrag für die Sicherheit aller am Schulleben beteiligten Personen und fördere das soziale Lernen, die Handlungskompetenz und die Persönlichkeitsentwicklung der teilnehmenden Jugendlichen, hieß es von Seiten der Malteser. Auch CTS-Lehrer Florian Pusch wusste dies zu bestätigen: Die ausgebildeten Jugendlichen seien bereits mehrfach – zum Glück nur bei kleineren Problemen – angefordert worden und hätten sich trotz einer gewissen Nervosität bei den ersten Einsätzen ihren Aufgaben gestellt und diese mit Bravour gemeistert.

(Meyer)

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