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Sonntag, 31. Dezember 2017

Banken, Bargeld und boomende Bitcoins

CTS-Wirtschaftsgymnasiasten diskutierten mit Bundesbankpräsident Weidmann in Frankfurt

CTS-Abiturienten v.l. LaraMarashi, Andy Ho, Lorena Galinski und Henrik Chung
Zwölf Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs der Carl-Theodor-Schule hatten sich mit einem pfiffigen Bewerbungsvideo (wir berichteten) eine besondere Chance erarbeitet. Sie wurden zu einem zweistündigen Exklusiv-Gespräch mit Bundesbankpräsident Jens Weidmann ausgewählt. Weidmann stellte sich zwei Stunden lang den ganz speziellen Fragen der Wirtschaftsgymnasiasten zum Thema Geldpolitik. Sehr interessiert, schülernah und praxisbezogen sei Weidmann gewesen, so die Schüler: „Er hat uns wirklich ernst genommen und blieb keine Antwort schuldig“. Dabei sei es dem prominenten Gesprächspartner nicht nur um die eigene Position beziehungsweise die der Bundesbank gegangen. Auch die zum Teil konträren Meinungen der Wirtschaftsschüler und die Sichtweisen anderer Nationen fanden ihren Platz in der Diskussionsrunde. Geldpolitische Themen waren beispielsweise die zunehmende Bedeutung von Kryptowährungen wie Bitcoins und Weidmanns Einschätzung, inwieweit diese Kryptowährungen einen Umbruch des aktuellen Zahlungs- und Bankensystems mit sich bringen könnten. In diesem Zusammenhang wurde auch die Bedeutung des Bargeldes im Zahlungsverkehr in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung diskutiert. Ein weiteres großes Thema war die Stabilisierung des Euro-Währungsraums. Weidmann erklärte, dass ein Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone nur äußerst schwer umsetzbar wäre. Am Nachmittag besuchte die Gruppe das Geldmuseum in Frankfurt, in dem es rund um die Themen Bargeld, Buchgeld, Geldpolitik und Geld global ging.

Gespräch Weidmann


Da sich Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet für das Treffen mit Weidmann qualifiziert hatten, konnte nur ein Teil der Schüler der WG J2/1 teilnehmen. Die übrigen Schüler, die auch wesentlich am Dreh des Qualifikationsfilms beteiligt waren, gingen jedoch nicht leer aus: Sie durften das deutsche Filmmuseum besuchen und in der Filmfabrik „abgedreht“ von Michel Gondry einen Kurzfilm drehen: „Der Komödiant in der Klapse“ lautete der vielversprechende Titel. „Es war eine einmalige Gelegenheit, in nur drei Stunden ein gesamtes kreatives Konzept aufzustellen und umzusetzen“, begeisterten sich die Schüler. Für beide Gruppen der Klasse war es ein gewinnbringender Tag.

CTS-Abiturienten v.l. LaraMarashi, Andy Ho, Lorena Galinski und Henrik Chung
Lara Marashi, Andy Ho, Lorena Galinski und Henrik Chung (v.l.) hatten doppelt Glück. Sie hatten beim Ausflug an einem Quiz zum Thema Geldpolitik teilgenommen und waren unter den richtigen Antwortkarten ausgelost worden. Als Preis gab es eine Medaille oder einen Geldschein aus Acryl.
(mey/dh)

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