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Donnerstag, 30. November 2017

Pädagogen auf neuen Wegen

CTS-Lehrkräfte gefördert vom Erasmus+ Programm in Europa unterwegs

CTS-Lehrer Dennis Hänsel beim Abseilen in Kroatien
„Lehn‘ dich zurück und vertraue auf deine Füße!“, war es Dennis Hänsel mehr als 30-mal über die Lippen gegangen, als der Lehrer der Carl-Theodor-Schule im Rahmen einer erlebnispädagogischen Hospitation in Kroatien eine Schulklasse von Felsen abseilte. Den Schülern Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu vermitteln, war das zentrale Ziel der Übung, welche die meisten Schüler nach einem kurzen Coaching mit Bravour meisterten. „Doch auch diejenigen, die unverrichteter Dinge von der 25 m hohen Abseilstelle wieder herabstiegen, haben Respekt verdient.“, betonte Hänsel. Es komme darauf an, die eigenen Grenzen auszuloten. Jeder könne selbst entscheiden, wie weit er gehen möchte. Auch dem Pädagogen selbst bescherte die Zeit in Kroatien wertvolle Erfahrungen: Er habe mit Schülern aus Budapest arbeiten, die kroatischen Trainern unterstützen und mit Kollegen aus Finnland, Kroatien, Großbritannien und der Slowakei zusammenarbeiten und dabei sein Englisch trainieren können. Nach dem Aufenthalt sei er nun fest entschlossen, die gemachten Erfahrungen für erlebnispädagogische Arbeit mit seiner eigenen bilingualen Klasse an der Carl-Theodor-Schule zu nutzen, erklärte Hänsel.

Doch der Wirtschaftslehrer war nicht der einzige Kollege der Schule, der seine Ferien bereitwillig für eine Fortbildungsmaßnahme im Ausland zur Verfügung stellte. Mit Barbara Bethke, Bernadette Gut, Jutta Hofmeister, Heike Roth und Klaus Volz besuchten zudem fünf Englischlehrer Fortbildungskurse für Fremdsprachenlehrer an renommierten Schulen in Oxford, Cambridge, Canterbury und Edinburgh. In den Kursen wurden sowohl aktuelle Entwicklungen der Sprache beleuchtet als auch methodische Kenntnisse, etwa zu Creativity in the classroom oder zum Umgang mit Fehlern, und interkulturelle Fähigkeiten aufgefrischt und vertieft. Natürlich kam auch die Arbeit mit digitalen Medien im Fremdsprachenunterricht nicht zu kurz: Heike Roth, die an der Carl-Theodor-Schule in der Tablet-Klasse unterrichtet, konnte sogar eine Auszeichnung für das beste Spark-Page-Projekt mit nach Hause nehmen, wie sie stolz berichtete. Neben den Kursen sei vor allem das Leben auf dem Campus und der Austausch mit den Kollegen aus anderen Ländern eine Bereicherung gewesen, waren sich alle Teilnehmer einig.

Zur Durchführung der verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen hatte die Carl-Theodor-Schule bereits zum zweiten Mal im Rahmen des Programms ERASMUS+ Fördermittel von der europäischen Union in Anspruch nehmen können. Bei der komplexen Antragsstellung hätten Schulleitung, Kollegium sowie Fortbildungs- und ERASMUS-Beauftragte eng zusammengearbeitet, um den Lehren diese Auslandserfahrungen ermöglichen zu können. Sie seien die Grundvoraussetzung für zeitgemäßen Fremdsprachenunterricht und die Vermittlung interkultureller Kompetenzen im CTS-Profilfach Internationale Wirtschaft, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

(Hänsel/Meyer)

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