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Freitag, 25. November 2016

Ein zuvor unbekanntes Land schätzen gelernt

Schüleraustausch Indien
„Als Teenager acht Wochen lang ein fernes Land erkunden – dieses Erlebnis prägt dich fürs ganze Leben. Erst recht, wenn die Reise nach Indien führt.“, versprach bereits der Flyer des Schüleraustauschs Baden-Württemberg, den Antonia Scheurer im Auslandsbüro der Carl-Theodor-Schule erhielt.

Rückblickend kann die Sechszehnjährige, die im Sommer zwei Monate in Indore (Zentralindien) verbracht hat, dies nur bestätigen. Sie habe vor allem gelernt, anderen Kulturen offen zu begegnen und diese nicht vorschnell zu verurteilen. Für sei es anfangs beispielsweise befremdlich gewesen, einer Gottheit Speisen als Opfergabe darzubringen. Mit der Zeit habe sie aber erkannt, wie wichtig der Glaube und dieses Ritual in Indien seien.

Ähnliche Erfahrungen habe sie auch in der Schule machen können, die sie zusammen mit ihrer Austauschpartnerin Mandvi besuchte. Besonders der morgendliche Appell, zu dem sich die Schüler der St. Raphael’s School im Hof aufreihen mussten, fand sie kurios und in Deutschland undenkbar. Für ihre Mitschüler sei dies jedoch völlig normal gewesen, ganz anders als die Tatsache, dass eine Ausländerin ihre Schule besuchte: „Jeder kannte meinen Namen und wollte sich mit mir unterhalten. Ich war wie ein Star“, berichtete Antonia nach ihrer Rückkehr und musste einräumen, dass ihre Austauschschülerin, die im Frühsommer mit ihr die Carl-Theodor-Schule besucht hatte, ihren Mitschülern nicht sonderlich aufgefallen war.

Während Antonias Aufenthalt in Indien habe Mandvi, die mit Antonia und ihrer Familie eine Deutschlandreise unternommen hatte, ihrer Austauschpartnerin einiges zurückgeben können. So zeigten sie ihr die großen Sehenswürdigkeiten, vor allem Tempel, in der Umgebung und unternahmen sogar eine Reise nach Goa. Die vielen Eindrücke, die exotischen Gerüche, die fremden Klänge, die unbekannten Rituale und die herzlichen Menschen, vor allem ihre Gastfamilie, haben Antonia ein zuvor unbekanntes Land schätzen gelehrt. „Ich möchte unbedingt noch mal hin!“, zog sie voller Begeisterung Bilanz.

Für die Mitarbeiter des Auslandsbüros liegt gerade darin der der Wert eines Auslandsaufenthalts. „Wir hoffen, in Zukunft weitere Jugendliche für einen solches Projekt begeistern zu können.“, schrieben sie in einer Pressemitteilung und wiesen darauf hin, dass die Bewerbungsfrist für den Schüleraustausch Baden-Württemberg im Laufe des Monats wieder beginne.

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