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Sonntag, 13. Juli 2014

Mitmachen Ehrensache

AG "Schule ohne Rassismus"
Im Gespräch mit der AG "Schule ohne Rassismus"
Seit dem 8. Mai ist die Carl-Theodor Schule Teil des Schulnetzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (die Schwetzinger WOCHE berichtete). Die Aufnahme war Auszeichnung und Aufforderung zugleich. „Ab nun tragen alle Verantwortung. Alle sollen aufstehen“, bemerkt Projektleiterin Nicola Höfs. Ein Appell den die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus“ längst verinnerlicht haben. Vergangene Woche war es an der Zeit, um sowohl über das bisher Geleistete, als auch bevorstehende Aufgaben zu sprechen.
Schon lange hatten Nicola Höfs und Friedemann Holzapfel die Idee ein solches Projekt ins Leben zu rufen. Die Auszeichnung ist nun ein Resümee von zehn Jahren sozialem Engagement an ihrer Schule. Aus der Streitschlichter Arbeitsgemeinschaft entstand, aus einer Vision während der Projekttage des vergangenen Jahres, die AG „Schule ohne Rassismus“. „Danach sind fast alle dabeigeblieben“, erinnert sich Jonatan, „wir hatten von Beginn an das Ziel Teil dieses Netzwerkes zu werden“. Die Bundeskoordination „Schule ohne Rassismus“ setzt sich zum Ziel, dass die Aktivitäten von Schulen gegen Ausgrenzung nicht nur als lokale Initiative, sondern als Europaweite Idee wahrgenommen werden.

Toleranz und Freundschaft statt Ausgrenzung und Homophobie. So interpretierten die Schüler diese Vision. Es folgten zahlreiche Aktionen, die alle Schüler der Carl-Theodor Schule mit einschloss und nicht zuletzt ausschlaggebend waren, für die Anerkennung als Mitglied im landesweiten Netzwerk von über 1000 Schulen. „Dadurch hat sich für uns jedoch kaum etwas verändert. Wir hätten auch ohne die Aufnahme weitergemacht. Es war lediglich ein Ausrufezeichen“, erklärt Linda, die wie die meisten der Gruppe vor wenigen Wochen ihr Abitur gemacht hat.

Paten und Unterstützer der Schule sind seitdem Jan Paul Abraham, ehemaliger Schüler der CTS, sowie der Sinto Zoni Weisz, der als siebenjähriger Junge den Nazis entkommen war. Beeindruckt vom Engagement der AG reiste Weisz zurück in seine Heimat in den Niederlanden und versucht dort nun ein ähnliches Netzwerk aufzubauen. Ein Erfolg, der weitere Schüler motivieren soll sich ebenfalls einzubringen. Denn wenn kommende Woche die Abiturzeugnisse vergeben werden, bedarf es Nachfolger, die neue Projekte auf den Weg bringen und sich gegen Ausgrenzung einsetzen. Auf die Unterstützung von Hannah, Marie, Vivian, Max und Jonatan können sie aber in jedem Fall bauen. „Wir haben soziales Engagement direkt erlebt“, resümiert Max, „das war eine schöne Erfahrung.“  Daniel Impertro (Schwetzinger Woche)

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