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Dienstag, 12. Dezember 2017

Carl-Theodor-Schüler engagieren sich für Kinder in Not

Spendenaktion Osteuropa
„Natürlich sollte man sich nicht nur zur Weihnachtszeit für Menschen in Not engagieren, aber es ist ein guter Anlass.“, beschrieb CTS-Lehrerin Jessica Marina-Martín den Gedanken, der sie bewogen hatte, mit ihren Schülern an der Spendenaktion des Samariterdiensts teilzunehmen: Jeder Kursteilnehmer war angehalten, Grundnahrungsmittel, Süßigkeiten oder Spielsachen zu kaufen und als Geschenk für benachteiligte Kinder in Osteuropa zu verpacken. Die meisten entschieden sich für Malbücher, Stifte und Süßigkeiten, um den Kindern eine Freude zu bereiten. Einige verschenkten jedoch auch Kaffee und andere Grundnahrungsmittel, welche in Osteuropa häufig für Tauschgeschäfte eingesetzt und so beispielsweise kranken Kindern einen Arztbesuch ermöglichen können.

Die Spendenaktion war jedoch nur ein Teil eines größer angelegten Projekts: Im Spanischunterricht (Fortgeschrittene) hatten die Schüler der J 1 über problemas globales (globale Probleme) gesprochen und deren Folgen an zahlreichen Beispielen – vorwiegend aus Lateinamerika – detailliert erörtert. In diesem Zusammenhang wurden einzelne Hilfsprojekte ebenso beleuchtet wie die Rolle humanitärer Organisationen insgesamt. Die Arbeit der letztgenannten aktiv zu unterstützen, war für die Schüler und ihre Lehrerin schließlich Ehrensache. Obwohl sie alle Hände voll zu tun hatte, die Spenden zur Sammelstelle in Wiesloch zu bringen, schmiedete die junge Studienrätin bereits Zukunftspläne: „Vielleicht können wir eine ähnliche Aktion nächstes Jahr auf Schulebene organisieren.“, überlegte Marina-Martín – vom Engagement ihrer Schüler gerührt.

Anstrengender Arbeitstag für die BK-Schüler der Carl-Theodor-Schule

Internationale Übungsfirmenmesse 2017
Einen ansprechenden Messestand gestalten, Kunden akquirieren, Produkte anpreisen, individuell beraten, Bestellungen entgegennehmen und abschließen – bei der 53. internationalen Übungsfirma-Messe in Sinsheim hatten die 170 BK1- beziehungsweis BK2-Schüler der Carl-Theodor-Schule ordentlich zu tun. Sie waren mit den sechs Übungsfirmen angetreten, anhand derer sie auch im laufenden Schulbetrieb einmal wöchentlich die Arbeit in einem Unternehmen simulieren. Je nach Firma mussten sie Taschen und Koffer (Dreamcatcher GmbH), Merchandising Artikel (Heba GmbH), Möbel (Möbel König GmbH), Wasserbetten (Point of Living GmbH), Vorhänge und Jalousien (Roomic GmbH) oder Tierartikel (Tierparadies GmbH) an den Mann bringen. Dazu übernahm jeder Schüler eine einstündige Schicht am Stand. Außerhalb dieser Zeiten waren die jungen Erwachsenen dazu angehalten, andere Stände zu besuchen und dort gegebenenfalls einzukaufen. Dabei konnten sie nicht nur die Produkte der übrigen 136 Übungsfirmen kennenlernen, sondern auch von deren Verkaufsstrategien lernen. Besonderes Interesse weckten die ausländischen Übungsfirmen aus insgesamt 14 Ländern, darunter Süd-Korea, Bulgarien und Brasilien.

Neben den Ständen richteten die Übungsfirmen auch Workshops und Wettbewerbe aus. Zum vierten Mal in Folge veranstaltete die EUROPEN-PEN International so die Global Enterprise Challenge (GEC), bei der Jugendliche in multinationalen Teams an internationalen Studien arbeiten mussten. Es gehe darum Rhetorik, Analyse- und Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen und über sich hinauswachsen, heißt es von Seiten des Unternehmens. Dies gelang zwei Schülern der Carl-Theodor-Schule besonders gut: Maximilian Dinter und Bastian Klein holten mit ihren jeweiligen Teams den ersten und zweiten Platz. Doch das war nicht die einzige Auszeichnung, welche die CTS mit nach Hause nehmen durfte: Die Übungsfirma Dreamcatcher GmbH durfte sich auch über eine Urkunde zum zehnjährigen Bestehen freuen.

Die Preisträger
 Ihre Mitarbeiter haben den Arbeitstag zwar als anstrengend beschrieben, die Vorbereitung der Messe – unter anderem durch den Entwurf von Flyern und das Üben von Verkaufsgesprächen – aber als gute Vorbereitung für das spätere Berufsleben gesehen, zog Ulla-Britta Rücker, Lehrerin der Übungsfirma Point of Living GmbH und Abteilungsleiterin BK/BFW, zufrieden Bilanz.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Welt-Aids-Tag: Spendenaktion an der CTS

Sofia Winter, Moses Ruppert und Antonia Scheurer am Spendenstand
Solidarität mit Aids-Betroffenen: Diesem Aufruf war – wie in so vielen Jahren davor – auch 2017 wieder die SMV der Carl-Theodor-Schule gefolgt: Schülersprecher Moses Ruppert, seine Stellvertreterin Antonia Scheurer und Sofia Winter bauten im Foyer einen Spendenstand auf, an dem Schüler und Lehrer Spenden für die AIDS-Hilfe Heidelberg abliefern oder Kleinigkeiten, wie Stifte oder Radiergummis, für den guten Zweck erwerben konnten. Doch die Schüler hatten auch weitergedacht: Für 50 Cent verkauften sie Kondome – nicht allein, um den Umsatz zu steigern, sondern auch, um auf deren zentrale Rolle zum Schutz vor der Geschlechtskrankheit aufmerksam zu machen. Dies war laut Antonia Scheurer auch das zentrale Anliegen der SMV: „Bei der Aktion sollte Aufmerksamkeit erregt und die Schüler dazu angeregt werden, sich mit dem Thema AIDS und HIV auseinander zu setzen.“, schrieb die stellvertretende Schülersprecherin in einer Presseerklärung. Weltweit machen Regierungen, Organisationen und Vereine am Welt-Aids-Tag (1. Dezember) mit zahlreichen Aktionen und Aktivitäten auf den Virus aufmerksam und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen.

Am Ende des Schultages war ein beträchtlicher Betrag zusammengekommen, den die SMV der AIDS-Hilfe Heidelberg spenden wird. Weitere Spenden auf das Spendenkonto der Organisation sind nach wie vor willkommen:

Konto-Nummer: 7870
BLZ: 672 500 20
Kreditinstitut: Sparkasse Heidelberg

Florians Weg von „Gras zu Crystal Meth“

Weimarer Kultur-Express führt Zwei-Personen-Stück in der Aula der Carl-Theodor-Schule auf

Protagonist Florian (Janning Sobotta) im Zwei-Personen-Stück „Drogen - von Gras zu Crystal Meth“ zeigte seinen Zuschauern zunächst, wie man es macht. Vor den Augen seiner schockierten Freundin Anne (Sonja Martens) und damit auch des Publikums drehte er einen Joint und erläuterte dabei gelassen, wie harmlos „Gras“ doch sei. In einer weiteren Szene führte er vor, wie man an einer Bong zieht – alles ganz einfach und ungefährlich. Anne, die sich sowieso zu brav findet, macht erst mal mit, hat aber ein unbehagliches Gefühl, das sich steigert, als sie miterlebt, wie Florian immer abhängiger wird – und schließlich stirbt. „Diese Geschichte wünsche ich keinem“, sagt sie am Ende zum Publikum gerichtet.

Die Botschaft des Stückes der Autorin Katrin Heinke, das der Weimarer Kultur-Express vor mehr als 200 Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums und der Berufsfachschule aufführte, war klar und direkt: Cannabis, dessen Legalisierung derzeit vor allem wegen wirtschaftlicher Interessen vorangetrieben wird, ist alles andere als harmlos. Die Schauspieler Janning Sobotta und Sonja Martens zeigten nachvollziehbar und überzeugend, wie man es eben nicht machen sollte. Bei Florian werden Drogen zum Ausweg aus einem problembelasteten Leben, das er aber gerade wegen seiner Drogenabhängigkeit noch weniger im Griff hat. Er steigt aus seinem Leben aus, statt es zu ändern. Am Ende kann nur noch Crystal Meth ein kurzzeitiges Vergessen ermöglichen. Das bezahlt er zunächst mit dem Verlust seiner Freundin, die seine Sucht nicht mehr erträgt, und dann mit dem Leben.

Nach dem Stück suchten die beiden Schauspieler das Gespräch mit den Schülern – kein einfaches Unterfangen. Die schwierige Akustik der Aula hatte sich schon während der Aufführung eher negativ auf die Aufmerksamkeit der hinteren Reihen ausgewirkt. Hinzu kam, dass vor allem Wortmeldungen von Drogenbefürwortern kamen, die sich auf ihr Halbwissen bezogen. Es gebe keine Drogentoten durch Cannabis, wurde behauptet. Die Schauspieler hatten zwar keine Studienergebnisse mitgebracht, aber Einsichten, die auch aus Erfahrungen der Autorin im persönlichen Umfeld stammten. Und ihr Stück hatte ohnehin jede Verharmlosung widerlegt. (dh)

Handballerinnen eine Runde weiter

Handball mit Matschke rechts
Beim Handball-Turnier für „Jugend trainiert für Olympia“ waren die CTS-Jungens zwar ein tolles Team (Foto mit Trainer Ben Matschke). Von ihren vier Spielen gewannen sie jedoch leider nur eines, und zwar die Partie gegen Bammental. Ansonsten verloren sie gegen BSG Hemsbach mit 11:6, gegen MBG Neckargemünd mit 14:16 und gegen JPBS Wiesloch mit 15:10. Weiter kamen jedoch die Mädchen (Wettkampfklasse I, Jahrgänge 98 - 02) und sie sind somit in der nächsten Runde im RP-Finale. Sie hatten nur zwei Spiele, haben aber beide souverän gewonnen, und zwar gegen BSG Hemsbach 9:5 und gegen JPBS Wiesloch 10:5.
(Hansche)
  Handball mit Matschke rechts

Donnerstag, 30. November 2017

„Nicht einfach glauben, sondern alles hinterfragen“ - Vortrag von Finanzexperte Dirk Müller in der Aula der CTS

Dirk Müller 1
Auf Einladung der Börsen-AG (Leitung Dr. Markus Bieniek und Franz Maucher) sprach am Dienstag vormittag der als „Mr. Dax“ bekannte Börsenmakler und Finanzexperte Dirk Müller zu Schülern des Wirtschaftsgymnasiums. Der in Reilingen geborene Bankkaufmann absolvierte seine Ausbildung bei der Deutschen Bank in Mannheim, bevor er an der Frankfurter Börse begann, mit Wertpapieren zu handeln. Da sich sein Schreibtisch direkt unterhalb der DAX-Kurstafel befand, wurde er für die Medien international zum Gesicht des DAX. Müller gilt als Kritiker des Euro, betont jedoch seine parteipolitische Neutralität. Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter „Showdown“, in dem er unter anderem antidemokratische Verflechtungen von wirtschaftlichen und politischen Interessen anprangert. Kritiker halten seine Darstellungen für Verschwörungstheorien.

In seinem Vortrag wolle er junge Menschen auffordern, nicht alles zu glauben, was ihnen von einzelnen Personen oder Medien erzählt werde, so Müller. „Die Vielfalt der Informationen zeigt erst, was wirklich passiert“, gab er den Schülern mit. Alles Politische habe Auswirkungen auf die Finanzwelt, das Kapital wiederum Einfluss auf die Politik. Als Beispiel dafür nannte er die Entscheidung des Europaparlaments, das Pestizid Glyphosat für weitere fünf Jahre zuzulassen. Obwohl die deutsche Bevölkerung und die Bundesregierung gegen die Weiterzulassung seien, habe der deutsche Abgeordnete die entscheidende Stimme für die Zulassung abgegeben. Dies sei ein Zeichen dafür, dass wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stünden.

Müller weckte jedoch auch Begeisterung für die Finanzwelt. „Es geht für viele um sichere Anlagen, aber wer bereit ist, Risiken einzugehen, der darf auch zocken“, betonte er. Spiel und Spaß hätten jedoch ihren Preis. Vom Kauf von Bitcoins riet er ab. “Das ist keine Währung, denn Bitcoins haben keinen Umlauf.“ Das sei eine Finanzblase wie der Tulpenhandel im frühneuzeitlichen Holland. Damals kletterte der Preis für eine Tulpenzwiebel auf den Wert eines Hauses, bevor ein Crash alle Finanzträume platzen ließ. „Wer zockt, darf das, aber er muss dann auch für das Risiko geradestehen können“. Müller ließ die Schüler abschließend an seiner Prognose der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands teilhaben. Das Interesse der deutschen Wirtschaft an E-Autos sei gering, weil dadurch die Zuliefererindustrie geschädigt würde. Er vermute, dass Antriebe mit Brennstoffzellen die Autoentwicklung bestimmten.

„Es ging uns nie besser als heute!“ stand auf Müllers abschließender Folie. Die Aufgabe der jungen Menschen in der Zukunft sei es, die Gesellschaft voranzubringen, wenn es durch Automatisierung immer weniger Arbeit gebe. „Es wird eine tolle Zukunft“, versprach er. Nach dem Vortrag stellte er sich Fragen eines kleinen Kreises von Schülern zu Investitionen auf dem Finanzmarkt. Die Schüler waren begeistert. „Das war hochinteressant!“ Viele freuten sich darüber, einen Einblick in die Komplexität der Finanzwelt von einem Redner wie Dirk Müller erhalten zu haben, der in dieser Welt zuhause ist.

Pädagogen auf neuen Wegen

CTS-Lehrkräfte gefördert vom Erasmus+ Programm in Europa unterwegs

CTS-Lehrer Dennis Hänsel beim Abseilen in Kroatien
„Lehn‘ dich zurück und vertraue auf deine Füße!“, war es Dennis Hänsel mehr als 30-mal über die Lippen gegangen, als der Lehrer der Carl-Theodor-Schule im Rahmen einer erlebnispädagogischen Hospitation in Kroatien eine Schulklasse von Felsen abseilte. Den Schülern Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu vermitteln, war das zentrale Ziel der Übung, welche die meisten Schüler nach einem kurzen Coaching mit Bravour meisterten. „Doch auch diejenigen, die unverrichteter Dinge von der 25 m hohen Abseilstelle wieder herabstiegen, haben Respekt verdient.“, betonte Hänsel. Es komme darauf an, die eigenen Grenzen auszuloten. Jeder könne selbst entscheiden, wie weit er gehen möchte. Auch dem Pädagogen selbst bescherte die Zeit in Kroatien wertvolle Erfahrungen: Er habe mit Schülern aus Budapest arbeiten, die kroatischen Trainern unterstützen und mit Kollegen aus Finnland, Kroatien, Großbritannien und der Slowakei zusammenarbeiten und dabei sein Englisch trainieren können. Nach dem Aufenthalt sei er nun fest entschlossen, die gemachten Erfahrungen für erlebnispädagogische Arbeit mit seiner eigenen bilingualen Klasse an der Carl-Theodor-Schule zu nutzen, erklärte Hänsel.

Doch der Wirtschaftslehrer war nicht der einzige Kollege der Schule, der seine Ferien bereitwillig für eine Fortbildungsmaßnahme im Ausland zur Verfügung stellte. Mit Barbara Bethke, Bernadette Gut, Jutta Hofmeister, Heike Roth und Klaus Volz besuchten zudem fünf Englischlehrer Fortbildungskurse für Fremdsprachenlehrer an renommierten Schulen in Oxford, Cambridge, Canterbury und Edinburgh. In den Kursen wurden sowohl aktuelle Entwicklungen der Sprache beleuchtet als auch methodische Kenntnisse, etwa zu Creativity in the classroom oder zum Umgang mit Fehlern, und interkulturelle Fähigkeiten aufgefrischt und vertieft. Natürlich kam auch die Arbeit mit digitalen Medien im Fremdsprachenunterricht nicht zu kurz: Heike Roth, die an der Carl-Theodor-Schule in der Tablet-Klasse unterrichtet, konnte sogar eine Auszeichnung für das beste Spark-Page-Projekt mit nach Hause nehmen, wie sie stolz berichtete. Neben den Kursen sei vor allem das Leben auf dem Campus und der Austausch mit den Kollegen aus anderen Ländern eine Bereicherung gewesen, waren sich alle Teilnehmer einig.

Zur Durchführung der verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen hatte die Carl-Theodor-Schule bereits zum zweiten Mal im Rahmen des Programms ERASMUS+ Fördermittel von der europäischen Union in Anspruch nehmen können. Bei der komplexen Antragsstellung hätten Schulleitung, Kollegium sowie Fortbildungs- und ERASMUS-Beauftragte eng zusammengearbeitet, um den Lehren diese Auslandserfahrungen ermöglichen zu können. Sie seien die Grundvoraussetzung für zeitgemäßen Fremdsprachenunterricht und die Vermittlung interkultureller Kompetenzen im CTS-Profilfach Internationale Wirtschaft, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

(Hänsel/Meyer)

Aryann aus Chicago an der CTS

Aryann Mei
"I love observing culture because I live in a diverse community, and always meet people with stories to share.” [Ich liebe Kulturen, denn ich lebe ich einer multikulturellen Stadt und treffe immer Menschen mit interessanten Geschichten], schreibt Aryann Mei in ihrem Bewerbungsschreiben, mit dem sie bei der Organisation Youth for Understanding (YFU) punkten konnte. Zu Beginn des Schuljahres konnte die Schülerin so ihre Heimat Chicago verlassen, um ein Jahr lang in Deutschland die Schulbank zu drücken. Doch nicht nur fremde Kulturen faszinieren die Siebzehnjährige aus den Vereinigten Staaten. Auch Naturwissenschaften, Kunst und Musik und gehören zu den Interessen der jungen Amerikanerin, die zuhause im städtischen Symphonieorchester und in einer Jazz-Band Kontrabass spielt.

Aryann ist seit August in Deutschland und nahm anfangs an einem dreiwöchigen Orientierungs- und Sprachkurs Teil. Durch einen Wechsel der Gastfamilie kam die junge Amerikanerin kurzfristig an die Carl-Theodor-Schule. Hier besucht sie die Klasse WG E 7, die sich laut Klassenlehrer Florian Pusch sehr auf den Gast aus den USA freut.

Wir wünschen Aryann einen guten Start an unserer Schule und hoffen, dass sie viele positive Erfahrungen sammeln wird!

Freitag, 24. November 2017

Bundesbankpräsident lädt Carl-Theodor-Schüler zum Gespräch ein

Internationales Profil
Zwei Stunden lang darf die Klasse Jens Weidmann mit Fragen löchern.

Die Abiturklasse J2/1 der Carl-Theodor-Schule jubelt: Ihr Bewerbungsvideo, das unter dem Titel „Mit der WG J2/1 einmal geldpolitisch um die Welt“ auf Youtube angeschaut werden kann, war erfolgreich. Unter 120 Bewerbungen für die bundesweit ausgeschriebene Teilnahme bei „Jens Weidmann trifft Schülerinnen und Schüler“ wurde die Abiturklasse, die das Internationale Profil der Schule besucht, ausgewählt und darf nun am 1. Dezember nach Frankfurt fahren, um dort zwei Stunden lang Bundesbankpräsident Jens Weidmann mit Fragen zu löchern.

„Wir mussten für die Bewerbung ein dreiminütiges Video drehen, fünf Fragen einreichen, und eine Begründung liefern, warum wir Jens Weidmann sprechen wollen,“ berichten die Schüler. Ihre Fragen sind zum Teil im Video zu hören, das die Schüler in Gruppen selbst entwickelten, mit Hilfe eines Greenscreens drehten und selbst schnitten. „Wichtig war für die Schüler ihr internationales Profil in dem Video herauszuheben“, erläutert Klassenleiterin Heike Roth. Deshalb begeben sich die einzelnen Darsteller in dem Video auf eine geldpolitische Reise um die Welt und stellen Aspekte der Geldpolitik in Ländern dar, zu denen sie einen Bezug haben, beispielsweise weil die Familie aus dem Land stammt, sie in diesem Land längere Zeit gelebt oder dieses Land schon häufiger besucht haben. Mit Hilfe des Greenscreen-Verfahrens sieht es so aus, als ob an den jeweiligen Orten tatsächlich gedreht worden wäre.

Nur zwölf der Schülerinnen und Schüler dürfen tatsächlich am Gespräch teilnehmen. Die anderen werden in das Deutschen Filmmuseum in Frankfurt gehen und in "Abgedreht! Die Filmfabrik von Michel Gondry" in drei Stunden einen drei-minütigen Kurzfilm drehen basierend auf dem Konzept des französischen Regisseurs. (Roth)

Klasse im Alpenvorland zusammengewachsen

Fahrt der WG 8/1 ins bayrische Lenggries mit viel Sport und Münchenbesuch

Klassenfahrt 8/1 2017 - Lenggries
„Die Bayern sind ja alle verrückt!“, machte der Münchner Stadtführer Markus den 24 Schülerinnen und Schülern der Carl-Theodor-Schule gleich zu Beginn des Rundgangs klar und untermauerte dies durch Anekdoten aus der Stadtgeschichte und unter Verweis auf die Sitten und kulinarischen Besonderheiten der bayrischen Hauptstadt. Die anderthalb Stunden verflogen rasch und so zogen die Achtklässler gut gelaunt weiter zum Deutschen Museum.

Der Besuch in München war einer der vielen Programmpunkte im Rahmen der Klassenfahrt der WG 8/1 ins oberbayrische Lenggries. Eine Rallye durch den kleinen Ort, ein Besuch der Kreisstadt Bad Tölz mit der Besteigung des Kalvarienbergs und der Einkehr in ein zünftiges Wirtshaus bescherten den Schülern weitere Einblicke in die bayrische Lebensart. Natürlich kamen auch die Natur- und Sportfreunde bei dem Aufenthalt im Alpenvorland auf ihre Kosten: Das Klettern im Hochseilgarten verlangte den Schülern ebenso viel ab wie die Wanderung auf den Geierstein, bei der die letzten Höhenmeter im Schnee bewältigt werden mussten, Schneeballschlacht inklusive. „Der Schnee war toll und das Hochlaufen hat auch Spaß gemacht!“, beschrieb eine Schülerin ihr persönliches Highlight. Durch diese und weitere Aktivitäten wie eine nächtliche Fackelwanderung, teambildende Spiele, Bowling und die Gestaltung eines gemeinsamen Abschlussabends sei die Klasse zusammengewachsen, freuten sich Klassenlehrerin Barbara Bethke und ihr Kollege Clemens Meyer. Lediglich bei der Frage, was ihnen am besten gefallen habe, waren sich die Jugendlichen uneinig: Für einige waren die Wanderung im Schnee und der Hochseilgarten die Höhepunkte, für andere München und der Besuch des Deutschen Museums.

Mit der Erkenntnis im Gepäck, dass die Bayern „schon eigen, aber sympathisch“ seien, traten die Jugendlichen nach fünf Tagen die Heimreise an – müde, aber hochzufrieden.

(Meyer/Bethke)

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