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Sonntag, 15. April 2018

Führung durch das Logistikzentrum bei Aldi Süd in Ketsch

Am Dienstag, den 06.03.2018 besuchte eine Gruppe an Schülerinnen der W1KB gemeinsam mit ihrer Lehrerin das Zentrallager der Aldi Süd Regionalgesellschaft in Ketsch. In einer einstündigen Führung hat der Leiter Logistik Wareneingang, Herr Joachim Pfeifer, die Gruppe durch die verschiedenen Bereiche des Lagers, darunter z.B. der Warenein- und Warenausgang und das Kühllager, geführt.
Hierbei erhielten die Teilnehmerinnen einen guten Einblick in die Logistikprozesse und konnten so das im ersten Halbjahr angeeignete Wissen zur Lagerhaltung praxisnah erleben. Die Besichtigung des Logistikzentrums in Ketsch war eine Premiere für die Klassen des Büromanagements, und es ist angedacht dies auch für künftige Klassen anzubieten.

I. Bellemann und M. Wind


Lagerbesichtigung_W1KB

Montag, 26. März 2018

Auslandsmesse an der Carl-Theodor-Schule

„Ich glaube, diese Organisation ist für mich am besten!“ sagte eine Schülerin und deutete auf einen Flyer, den sie gerade an den Messeständen im Foyer der Carl-Theodor-Schule erhalten hatte. Im Rahmen der Auslandsmesse waren dort mit YFU, AFS, deutsch-französischem Jugendwerk (DFJW) und Experiment vier gemeinnützige Organisationen sowie der Sprachreiseveranstalter Calac vertreten. Da die Organisationen allesamt Absolventen ihrer eigenen Programme geschickt hatten, darunter auch eine Carl-Theodor-Schülerin, standen den Jugendlichen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, die sie auf Augenhöhe berieten und Lust auf die Begegnung mit einer fremden Kultur machten. Doch die Entscheidung, wie sie diese konkret gestalten sollen, konnte den interessierten Schülern niemand abnehmen: Schulaufenthalt von drei, sechs oder zwölf Monaten, Praktikum, Au-pair, Ferien-Programm, Job in der Partnerstadt oder Freiwilligendienst in Europa, Amerika, Australien, Afrika oder Asien? – eine schwierige und vor allem sehr individuelle Entscheidung.

Um den Jugendlichen einen möglichst umfassenden Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Angebote zu geben, hatten die Organisatoren vom Auslandsbüro zwei Vortragsreihen vorgesehen: Die erste behandelte die Auslandsaufenthalte nach der Schulzeit und richtete sich vornehmlich an die Schüler der gymnasialen Oberstufe und des BK. Die zweite, welche sich vor allem an die Schüler der Mittelstufe wendete, nahm die Programme während der Schulzeit in den Fokus. So konnten die Vertreter der Organisationen zielgruppengerecht ihre jeweiligen Programme und Partnerländer vorstellen und organisatorische Gesichtspunkte, wie Bewerbungsverfahren, Termine und Kosten umreißen. Besonderes Interesse weckte dabei der Vortrag von Lukas Haage (Experiment), der begeistert von seinem Freiwilligendienst in Südafrika berichtete.

Das Interesse an der Messe war immens: Allein zu den Vorträgen hatten sich im Vorfeld mehr als 100 Schüler angemeldet und in den Pausen zog es weitere Passanten an die Messestände. So sei es gelungen, eine breite Schülerschaft anzusprechen und zumindest eine erste Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen. „Wir sind jedoch zuversichtlich, dass viele Schüler den Schritt ins Ausland nun auch wagen werden.“, betonten die organisierenden Lehrkräfte Barbara Bethke und Clemens Meyer.

(Meyer)

Der Weg zum richtigen Studienfach

Das richtige Studienfach bereits gefunden, hatten die Studienbotschafter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die am 16. März den Schülern der Carl-Theodor-Schule rund um das Thema Studien- und Berufswahl Rede und Antwort standen.

Welcher Studiengang passt zu mir? Wo liegen meine Stärken? Wie stelle ich mir mein späteres Leben vor? In welcher Stadt und an welcher Hochschule möchte ich studieren? Diese und ähnliche Fragen beschäftigten die Schüler der Carl-Theodor-Schule bereits ihre gesamte Oberstufenzeit. Seit es mit großen Schritten auf das Abitur zugeht, wird diesen Fragen jedoch eine besondere Dringlichkeit zu Teil: Parallel zur Prüfungsvorbereitungen heißt es, sich über Studienmöglichkeiten informieren, die richtige Hochschule ausfindig machen, sich über Zulassungsvoraussetzungen erkundigen und Bewerbungsfristen einhalten. Um den Schülern die Studienwahl zu erleichtern, informierten die Studienbotschafter in einem Vortrag über alles Wissenswerte zum Thema Studium und schafften so eine Basis für eine sinnvolle Studienwahl.

Da die Studienbotschafter ‚hauptberuflich‘ Studierende von verschiedenen Hochschulen und unterschiedlichen Studiengängen sind, berichteten sie sehr authentisch und lebendig, wie ihr eigener Entscheidungsprozess zum „richtigen Studienfach“ verlaufen sei und wie man sich im Studium zurechtfinde. Sie erläuterten auch die verschiedenen Abschlüsse (Bachelor/Master), die Unterschiede zwischen den Hochschularten sowie die fachspezifischen Zulassungsverfahren und gaben Tipps zur Studienfinanzierung. In Kleingruppen bestand im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit, mit den Studienbotschaftern persönlich ins Gespräch zu kommen und Fragen bezüglich des Studiengangs, der Hochschule und der Anforderungen zu stellen.

Dienstag, 13. März 2018

Inklusion, Demokratie und Transparenz – Die SMV stellt ihr Ideenforum für Schüler vor

Deine Schule, deine Ideen! Unter diesem Motto veröffentlichte die SMV der Carl-Theodor-Schule jetzt ihr neues Ideenforum. In Kooperation mit der Ditmar-Hopp-Stiftung, welche das Projekt fördert, haben die Mitglieder der SMV seit einigen Monaten eine Webseite entwickelt, die es ihnen und ihren Mitschülern ermöglicht, Ideen zur Gestaltung der Schule einzubringen und zu diskutieren.

Unter www.ideenforum-cts.ideascaleapp.eu können sich Schüler der CTS seit heute auf der Seite registrieren und den Schulalltag aktiv mitgestalten. Das funktioniert ganz einfach: Die Schüler erstellen einen Beitrag, der ihre Idee beschreibt und auf der Startseite veröffentlich wird. Dies könnten beispielsweise Ideen zur Gestaltung des Schulgebäudes oder der Pausen sein, aber auch Vorschläge für Veranstaltungen oder Projekte.

Doch wie erreichen diese Ideen die Schulleitung? Das läuft ganz nach dem demokratischen Prinzip. Sobald eine Idee veröffentlicht wurde, ist diese für andere Schüler sichtbar und kann von ihnen geliked und kommentiert werden. Je mehr Likes eine Idee bekommt, desto höher wird diese auf der Rangliste platziert. Bereits ab 30 solcher „gefällt mir“ Angaben kann eine Idee, nach ausführlicher Prüfung durch die SMV, an die Schulleitung weitergereicht werden. Schülersprecher Moses Ruppert wünscht sich eine rege Beteiligung seiner Mitschüler: „Es war wirklich noch nie so einfach, seiner Idee Gehör zu verschaffen!“.

Transparenz ist hierbei für die SMV besonders wichtig: „Wir wollen erst einmal alle Ideen sammeln, bevor wir anfangen Ideen aussortieren. So bekommen die Mitschüler auch wirklich das Gefühl, dass ihre Ideen auf ein offenes Ohr stoßen...“ erläutert die stellvertretende Schülersprecherin Antonia Scheurer. Dabei würden die Beiträge regelmäßig einer Prüfung durch die Administratoren unterzogen, damit die Qualität gewährleistet bliebe.

Diese innovative Idee begeistert natürlich auch die Schulleitung, die das Projekt vielfältig unterstützt.

(Weinberger)

Freitag, 9. März 2018

FerMUN 18: Übergabe der offiziellen Teilnahmebescheinigung

Übergabe Teilnahmebescheinigung
„Die Erfahrungen, die wir sammeln konnten, werden unser Leben in vielen Bereichen beeinflussen.“, zogen die Schülerinnen und Schüler, die im Januar an der UNO-Simulation FerMUN in Genf teilnehmen durften, begeistert Bilanz. Vor kurzem erhielten die sieben Gymnasiasten aus Händen von Schulleiterin Renate Mayer die offizielle Teilnahmebescheinigung, welche ihr politisches Engagement und ihre herausragenden Sprachkenntnisse dokumentiert. Bei zukünftigen Bewerbungen wird diese sicherlich die ein oder andere Türe öffnen und das Leben der jungen Menschen positiv beeinflussen.

TeilnehmerFerMUN2018

Teilnehmer 2018: von links nach rechts: S. Özbilgen, J. Würges, J. Englert, R. Mayer, M-H. Heckmann, M. Andreas, K. Kabamba, O. Cycon; es fehlen: M. Ruppert, die Lehrerinnen E. Sontheimer und G. Wagner

Mittwoch, 7. März 2018

Glückwunsch zur bestandenen DELF-Prüfung an der CTS!

Gruppe_DELF 2018
„Jetzt sind wir sprachlich gut gerüstet und für den „‘Ernstfall‘ Abitur gut vorbereitet.“, freute sich eine Schülerin, als sie aus den Händen von Schulleiterin Renate Mayer ihre Urkunde erhielt. Zusammen mit elf Mitschülern und Mitschülerinnen der Jahrgangsstufe 2 hatte sie sich im Juli erfolgreich der DELF-Prüfung unterzogen. Mit dem Diplôme d’Etudes en Langue Française (DELF), ausgegeben vom französischen Bildungsministerium, halten die Schüler der Jahrgangsstufe 2 nun einen offiziellen Nachweis über das Beherrschen der französischen Sprache in den Händen! Das Sprachenzertifikat ist weltweit anerkannt und kann an Hochschulen und Universitäten die Spracheingangsprüfung ersetzen. Die Prüfungsteile werden vom französischen Bildungsministerium erstellt und umfassen die Bereiche Hörverständnis, Leseverständnis sowie schriftliche und mündliche Ausdrucksweise. Grundlage für die Gliederung, den Aufbau und die Inhalte ist der gemeinsame europäische Referenzrahmen (GeR). An der Carl-Theodor-Schule wird die Prüfung in der Regel von den Fachlehrern, in diesem Jahr Edith Sontheimer, organisiert und beaufsichtigt. Die schriftliche Prüfung findet immer zentral an einem Samstag statt; die mündliche Prüfung wird in der Regel von Institut Français if2 in Heidelberg, in diesem Jahr vertreten von Line Courtois und Herrn Rüdiger Ruhe, abgenommen.

So können sich die Schüler nun über eine erfolgreich abgelegte Prüfung auf dem Niveau B1 freuen – dem zweithöchsten Niveau der DELF-Prüfung! Dies wird sicherlich auch bei den in Kürze anstehenden Bewerbungen bei Universitäten oder Arbeitgebern ein wertvoller Trumpf sein.

Gruppe_DELF 2018
Von links nach rechts: Fachlehrerin E. Sontheimer, H. Alla, K. Schweitzer, K. Ullrich, A. Demuth, L. Marashi, R. Rapp, J. Martens, I. Hörschkes, Schulleiterin R. Mayer; es fehlen: E. Shahanova, M. Weiß, L. Hübler

(Sontheimer/Meyer)

Dienstag, 6. März 2018

Auslandsmesse Raus von zuhaus‘ an der CTS


Für alle Interessierten bieten wir am 23.03.2018 an der Carl-Theodor-Schule die Möglichkeit, sich über Wege ins Ausland zu informieren.

Unter anderem werden folgende Organisationen vertreten sein:
  • Experiment
  • YFU
  • deutsch-französisches Jugendwerk
  • ZIS
Ihr habt die Möglichkeit, Euch von 9:10 Uhr bis 09:40 Uhr und von 11:10 Uhr bis 12:00 Uhr im Foyer an den jeweiligen Ständen zu informieren.

Darüber hinaus bieten die Organisationen zwei Vortragsreihen zu ihrem Angebot an:
  • für die Schüler der gymnasialen Oberstufe und des BK:
    08.35-09.20 Uhr Auslandsaufenthalte nach dem Schulabschluss (Reiseprojekte, Freiwilligendienst, Praktika)
  • für die Schüler der Mittelstufe:
    09.40-11.10 Uhr Auslandsaufenthalte während der Schulzeit (Schulaufenthalte, Ferienprogramme)
Um daran teilzunehmen, müsst Ihr euch mit Zustimmung eures Fachlehrers anmelden. Nutzt dafür bitte unser Anmeldeformular. Gebt dieses bitte vollständig ausgefüllt bis spätestens Freitag, den 20.03.2018 in der Box vor dem Lehrerzimmer ab.

Sonntag, 25. Februar 2018

In den Unterricht am Wirtschaftsgymnasium geschnuppert

Schnupperunterricht internationales Profil 2018
„Did you see the headline of BILD today?” ging es für die 25 Realschüler aus Hockenheim gleich zu Beginn des Schnupperunterrichts an der Carl-Theodor-Schule in die Vollen. Die Schüler des bilingualen Zugs der Theodor-Heuß-Realschule waren mit ihren Lehrerinnen, Frau Clasen und Frau Dietz, nach Schwetzingen gekommen, um an einem Probeunterricht im Fach ökonomische Studien teilzunehmen. Nach einem Kennenlernspiel war das Eis zwischen den Schülern beider Schulen gebrochen und Emma und Robert vom Wirtschaftsgymnasium stellten den Realschülern ihr aktuelles Unterrichtsprojekt zum Thema critical thinking vor: Als fiktive Mitarbeiter eines Unternehmens sind sie beauftragt, die Standortbedingungen eines bestimmten Landes zu prüfen und zu analysieren, ob eine Investition in diesem Land wirtschaftlich sinnvoll ist. Dabei gehe es sowohl um logisches Argumentieren, als auch um die Fähigkeit, vertrauenswürdige von nicht vertrauenswürdigen Quellen zu unterscheiden, erläuterte CTS-Lehrer Dennis Hänsel. Nach diesem Prinzip wurde dann auch eine gemeinsame Diskussion eröffnet: „Sollte der öffentliche Nahverkehr ab dem 1. Juli 2018 kostenlos sein?“, lautete die Frage, welche Realschüler und Gymnasiasten in gemischten Gruppen erörterten. Die Ergebnisse präsentierten sie anschließend auf selbst erstellten, englischsprachigen Plakaten.

Nach dem Schnupperunterricht hatten die Jugendlichen Zeit, sich über Unterricht und Anforderung an der Carl-Theodor-Schule auszutauschen. „Ich habe gehört, dass das internationale Profil für Realschüler sehr schwer ist“, war die Frage, welche wohl viele der Jugendlichen aus Hockenheim beschäftigte. Diese Bedenken konnten die Carl-Theodor-Schüler aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen jedoch rasch ausräumen. Es sei zwar richtig, dass man, insbesondere in BWL gefordert sei, aber mit etwas Fleiß sei es durchaus machbar und man profitiere gerade vom internationalen Profil enorm: „Der große Vorteil ist, dass man durch ein Praktikum im Ausland oder in einer Organisation mit Auslandsbezug schon zu Schulzeiten Kontakt zur Berufswelt knüpfen kann", wusste Robert zu berichten, der nach einem Bewerbertraining mit der Klasse einen Praktikumsplatz bei SAP in den USA ergattert konnte.

Anmeldungen für das internationale und das reguläre dreijährige Profil (ab Klasse 11) sind noch bis 01.03.2018, für das sechsjährige Profil (ab Klasse 8) bis 18.05.2018 möglich.

Schüleraustausch nach Madrid

Schüleraustausch mit IES Sapere Aude

23 Schüler der Carl-Theodor-Schule leben eine Woche in Gastfamilien

Zum zweiten Mal fand Anfang Februar der Schüleraustausch zwischen 15-16 jährigen Spa-nischlernenden der CTS und Schülern der IES Sapere Aude in Villanueva del Pardillo (Madrid) statt. Die spanischen Familien, die Schule und auch der Bürgermeister des Vorortes von Mad-rid begrüßten die Deutschen mit ihren Lehrerinnen Jessica Marina-Martín und Christiane Triller herzlich. Die IES Sapere Aude ließ es sich nicht nehmen, die Schüler der CTS mit vielen Aus-flügen in die Hauptstadt Spaniens zu locken. So wurden das Museum Reina Sofia, der Palacio Real, die Altstadt und das Stadion Santiago Bernabéu besucht. Auch die Klosteranlage El Escorial, auf der alle spanischen Könige begraben sind, durfte nicht fehlen. Die Teilnahme an einer Schulmesse zum Thema „Feria de la innovación educativa“ mit eigenem Messestand war für die Schüler der CTS ebenfalls ein bereicherndes Erlebnis. Neben den kulturellen High-lights war es für alle Teilnehmer aber vor allem eine besondere Erfahrung, Madrid bei dichtem Schneefall zu erleben.

Das wahre Herz des Austausches zeigte sich allerdings in den in der Woche gewachsenen Freundschaften zwischen den deutschen und spanischen Jugendlichen. Nach dem Wochen-ende in den Gastfamilien hatten nicht nur die Deutschen viele besondere Erfahrungen im Ge-päck. Die Spanier glänzten mit ersten deutschen Sätzen, wobei „Ich versteh‘ nur Bahnhof“ besonders kreativ war! Die Austauschpartner mit ihren Familien kümmerten sich rührend um die Schüler der CTS und organisierten ein gemeinsames Abendessen, welches Allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Beim offiziellen Abschiedsessen in der Schule am letzten Abend wurden die deutschen Schüler sehr von den Gastfamilien gelobt, Einladungen zu priva-ten Besuchen wurden ausgesprochen und die Jugendlichen feierten so lange, bis der Schullei-ter sie ins Bett schickte. Am nächsten Tag stand für die 46 Schüler noch Unterricht an, bevor es nach einem tränenreichen Abschied Richtung Schwetzingen ging.

Nun warten alle auf das Wiedersehen im Juni in Schwetzingen. Da wird dann auch am ge-meinsamen Projekt „Jugendliche und ihre Freizeitaktivitäten“ weitergearbeitet. Doch sicherlich wird auch in Deutschland das interkulturelle Lernen von- und miteinander wieder im Vorder-grund stehen. Die Schüler der CTS und der IES Sapere Aude verstehen schon jetzt mehr als Bahnhof – sehr zum Stolz ihrer Lehrerinnen.

Sonntag, 18. Februar 2018

Im Labyrinth der Rohrleitungen

Die Schüler der Carl-Theodor-Schule bereiten sich mit einem Sicherheitsfilm auf die Werksführung vor

CTS-Oberstufenschüler besuchen die BASF

"Die Größe der Anlagen kann man sich so gar nicht vorstellen.", staunte eine Schülerin während der BASF-Werksführung. Sie und ihre 14 Mitschüler der 12. Klasse der Carl-Theodor-Schule Schwetzingen hatten im Chemie-Unterricht die industrielle Herstellung von Ammoniak, Salpeter- und Schwefelsäure durchgenommen und waren nun mit Lehrer Clemens Meyer nach Ludwigshafen gereist.

Der Tag beim Chemie-Giganten begann mit einer Führung durch das Besucherzentrum. Dort brachte ein langjähriger Mitarbeiter des Unternehmens, Dr. Weiss, den Schülern sowohl die Geschichte der Badischen Anilin- und Soda-Fabrik, die Dimensionen des weltgrößten zusammenhängenden Chemie-Areals und dessen internationale Ausrichtung näher. Darüber hinaus konnten sie anhand von Ausstellungsobjekten, Texten, kleinen Versuchen und interaktiven Animationen den Weg von den angelieferten Rohstoffen bis hin zu den fertigen Produkten nachvollziehen. Dabei vertieften die Wirtschaftsschüler nicht nur ihr Wissen zur Reaktionskinetik, Katalyse und zum chemischen Gleichgewicht, sondern auch zu betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen.

Bei der anschließenden Werksrundfahrt erhielten die Schüler einen Einblick in das Chemie-Areal, das über werkseigene Institutionen, wie Hafen, Feuerwehr, Krankenhaus, Kraftwerke, Klär- und Müllverbrennungsanlage verfügt, und erfuhren, dass am Verbundstandort Ludwigshafen anfallende Nebenprodukte über Rohrleitungen zu einem anderen Betrieb transportiert und so nahezu vollständig weiterverarbeitet werden können. Dies trage bereits seit der Firmengründung durch Friedrich Engelhorn im Jahre 1865 erheblich zum Erfolg des Unternehmens bei und sei ein erheblicher Beitrag zu den Nachhaltigkeitsbemühungen der BASF, betonte Weiss. Auch die bereits im Unterricht thematisierten Synthesen von Ammoniak und Schwefelsäure rief der Werksführer den Schülern ins Gedächtnis und führte sie zu den entsprechenden Anlagen auf dem Werksgelände.

Das Highlight des Besuchs stellte jedoch zweifelsohne die Besichtigung eines Betriebs dar, in dem die Chloralkali-Elektrolyse zur Gewinnung von Chlor und Wasserstoff durchgeführt wird. Die Schüler hatten nicht nur die Möglichkeit, die Anlagen in Augenschein zu nehmen, sondern konnten in der Messwarte, von der aus die Anlage überwacht und gesteuert wird, auch mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Diese Gelegenheit nutzten sie, um mehr über die Arbeitsbedingungen im Unternehmen zu erfahren.

C. Meyer

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