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Sonntag, 18. Februar 2018

Im Labyrinth der Rohrleitungen

Die Schüler der Carl-Theodor-Schule bereiten sich mit einem Sicherheitsfilm auf die Werksführung vor

CTS-Oberstufenschüler besuchen die BASF

"Die Größe der Anlagen kann man sich so gar nicht vorstellen.", staunte eine Schülerin während der BASF-Werksführung. Sie und ihre 14 Mitschüler der 12. Klasse der Carl-Theodor-Schule Schwetzingen hatten im Chemie-Unterricht die industrielle Herstellung von Ammoniak, Salpeter- und Schwefelsäure durchgenommen und waren nun mit Lehrer Clemens Meyer nach Ludwigshafen gereist.

Der Tag beim Chemie-Giganten begann mit einer Führung durch das Besucherzentrum. Dort brachte ein langjähriger Mitarbeiter des Unternehmens, Dr. Weiss, den Schülern sowohl die Geschichte der Badischen Anilin- und Soda-Fabrik, die Dimensionen des weltgrößten zusammenhängenden Chemie-Areals und dessen internationale Ausrichtung näher. Darüber hinaus konnten sie anhand von Ausstellungsobjekten, Texten, kleinen Versuchen und interaktiven Animationen den Weg von den angelieferten Rohstoffen bis hin zu den fertigen Produkten nachvollziehen. Dabei vertieften die Wirtschaftsschüler nicht nur ihr Wissen zur Reaktionskinetik, Katalyse und zum chemischen Gleichgewicht, sondern auch zu betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen.

Bei der anschließenden Werksrundfahrt erhielten die Schüler einen Einblick in das Chemie-Areal, das über werkseigene Institutionen, wie Hafen, Feuerwehr, Krankenhaus, Kraftwerke, Klär- und Müllverbrennungsanlage verfügt, und erfuhren, dass am Verbundstandort Ludwigshafen anfallende Nebenprodukte über Rohrleitungen zu einem anderen Betrieb transportiert und so nahezu vollständig weiterverarbeitet werden können. Dies trage bereits seit der Firmengründung durch Friedrich Engelhorn im Jahre 1865 erheblich zum Erfolg des Unternehmens bei und sei ein erheblicher Beitrag zu den Nachhaltigkeitsbemühungen der BASF, betonte Weiss. Auch die bereits im Unterricht thematisierten Synthesen von Ammoniak und Schwefelsäure rief der Werksführer den Schülern ins Gedächtnis und führte sie zu den entsprechenden Anlagen auf dem Werksgelände.

Das Highlight des Besuchs stellte jedoch zweifelsohne die Besichtigung eines Betriebs dar, in dem die Chloralkali-Elektrolyse zur Gewinnung von Chlor und Wasserstoff durchgeführt wird. Die Schüler hatten nicht nur die Möglichkeit, die Anlagen in Augenschein zu nehmen, sondern konnten in der Messwarte, von der aus die Anlage überwacht und gesteuert wird, auch mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Diese Gelegenheit nutzten sie, um mehr über die Arbeitsbedingungen im Unternehmen zu erfahren.

C. Meyer

Mittwoch, 31. Januar 2018

„Ready, steady, go! Starte deine kaufmännische Berufsausbildung!” Berufsschüler informieren Mitschüler über ihren Ausbildungsberuf

KBS Infotag 1
Unter dem “Motto: „Ready, steady, go! Starte deine kaufmännische Berufsausbildung!” luden die diesjährigen Absolventen im Ausbildungsberufs „Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement“ der Klasse W3KB alle Mitschülerinnen und Mitschüler der Carl-Theodor-Schule zu einem Informationstag ein. Im Rahmen des Unterrichts im Lernfeld 13: „Ein Projekt planen und durchführen“ hatten die Auszubildenden alles langfristig geplant und vorbereitet. Im Foyer der Schule präsentierten einige Azubis ihre Ausbildungsbetriebe. Sie stellten Messestände auf, bestückten diese mit Informationsmaterialien und Werbegeschenken und beantworteten interessierten Schülerinnen und Schülern Fragen rund um ihre Ausbildung. Die Schüler wurden in den Pausen animiert, an außergewöhnlichen Aktionen teilzunehmen. So gab es am Stand von „Pfitzenmeier“ einen Fidget-Spinner als Belohnung für Liegestützen und Kniebeugen! „Aldi“ hatte ein Firmenquiz im Angebot und belohnte mit einer Menge an Give-aways und die IFAA GmbH lud zum Relaxen in großen Sitzsäcken ein. An zwei weiteren Ständen wurde umfassend über das Berufsbild des Kaufmann/-frau im Büromanagement und die duale Ausbildung informiert.

Ein besonderes Highlight des Infotages war die Präsentation eines Kurzfilmes, den einige Azubis selbst gedreht hatten. Als süßer Anreiz lockte eine Popcorn-Maschine die Schülerinnen und Schüler in den Filmraum, denn jeder Zuschauer bekam eine Tüte Popcorn geschenkt.

Als Zielgruppe für diesen Informationstag hatten sich die Auszubildenden die Klassen der Berufskollegs ausgesucht. Diese Klassen wurden im Vorfeld angeschrieben und eingeladen. Einige Klassen nahmen die Einladung gerne an und besuchten die Stände und den Filmraum mit dem entsprechenden Fachlehrer im Klassenverband. Hier konnten tolle Gespräche geführt und Kontakte zu den Auszubildenden und den Betrieben geknüpft werden.

KBS Infotag 1
Die Auszubildenden Laura Bodendorf, Melanie Seel und Lisa Fichtner (von links) stellen ihren Ausbildungsberuf vor und präsentieren ihren Ausbildungsbetrieb.

Zweifellos hat die Klasse W3KB ihr Projektziel, ihren Ausbildungsberuf „Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement“ bekannter zu machen, erreicht und den Schulalltag an der Carl-Theodor-Schule durch diese außergewöhnliche Aktion bereichert.
(MK, BS)

Schüler der CTS-Mittelstufe verbringen Tag im Schnee

Skitag-CTS
Am 25.01.2018 hieß es für 52 Schülerinnen und Schüler der WG-Mittelstufe (Klassen 8 – 10) sowie sechs Betreuer früh aufstehen, denn bereits um 6.00 Uhr startete der Bus von Schwetzingen aus in Richtung Feldberg. Dort sollten die Schüler/innen und Lehrer einen tollen Tag im Schnee verbringen, den die Sportlehrer organisiert hatten.
Nach drei Stunden Fahrt kam die Truppe um 9.00 Uhr am Feldberg an. Dort hieß es: Rein in die Skiklamotten, Ausrüstung ausleihen, Skipässe abholen und ab auf die Piste. Nach einem kurzen „Vorfahren“ wurden die Schüler dann in Gruppen mit jeweils einem Betreuer aufgeteilt und konnten somit das Skigebiet erkunden.
Insgesamt wurden drei Fortgeschrittenenkurse für Skifahrer sowie ein Fortgeschrittenenkurs für die Snowboardfahrer angeboten. Auch unsere Pistenneulinge kamen natürlich ganz auf ihre Kosten. Sowohl ein Anfängerkurs für Ski- als auch für Snowboardfahrer wurde den Schülern angeboten.
Während die Fortgeschrittenenkurse am Vormittag das Skigebiet ausführlich entdecken konnten, erprobten die Anfängerkurse den Einstiegshang und lernten die Techniken im Ski- bzw. Snowboardfahren kennen.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause, bei der sich alle Gruppen wieder am Anfängerhang trafen, wurden die Gruppen teilweise noch einmal neu gemischt, bevor es dann wieder auf die Piste ging. Auch die Anfänger fuhren nun mit dem Sessellift auf den Berg, um ihre neu erlernten Ski- bzw. Snowboardkünste weiter auszubauen und neue Pisten kennenzulernen. Um 16.30 Uhr war der Tag auf der Piste leider wieder vorbei und die Heimreise wurde angetreten. Glücklich und zufrieden und auch etwas müde kam die Skigruppe gegen 19 Uhr wieder in Schwetzingen an. 

Dienstag, 23. Januar 2018

FerMun 2018

Carl-Theodor Schüler erneut zu Gast bei UNO-Simulation in Genf

„Keiner wird zurückgelassen“ - gemeinsam die neuen UN-Entwickungsziele umsetzen

"Wir Jugendliche konnten zeigen, dass wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, um die zukünftige Welt zum Positiven hin zu verändern.“, zogen Marie Hendrike und Simay stolz Bilanz. Die Schülerinnen der Carl-Theodor-Schule hatten zusammen mit 6 weiteren Schülern die Möglichkeit, an der durch die französische Partnerschule organisierten FerMUN-Konferenz in Genf teilzunehmen.

Bei FerMUN, was für Ferney-Voltaire Model United Nations steht, schlüpfen junge Menschen aus der ganzen Welt in die Rolle von UNO-Delegierten. Zunächst werden sie unterschiedlichen Gremien der UNO zugeteilt und diskutieren und erarbeiten dann Resolutionen zu vorgegebenen Problemen der Weltpolitik. Die verabschiedeten Resolutionen werden schließlich an die Entscheidungsträger der UNO weitergeleitet – eine Anerkennung, die den Schülern durchaus bewusst war: „Es war für uns alle eine große Ehre in den Gebäuden der UNO über die wichtigsten Themen der Welt von heute und morgen zu debattieren.“.

Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stand die Agenda 2030, in der die 17 „nachhaltigen Entwicklungsziele“ (engl. Sustainable Development Goals – SDGs) verfasst sind. Diese werden unsere Zukunft prägen. Bis 2030 sollen unter anderem alle Kinder zur Schule gehen, Armut und Hunger besiegt, Erde und Umwelt geschützt und Ungleichheiten bekämpft werden. Einer der Schlüsselsätze der Agenda lautet: „No one will be left behind – keiner wird zurückgelassen.“

Die Internationale Organisation WIPO (World Intellectual Property Organisation zu Deutsch: Weltorganisation für geistiges Eigentum, eine Sonderorganisation der UNO) war erneut Gastgeber der Konferenz. Deshalb standen neben den SDGs auch Fragen der Urheberschaft, in Bezug auf Medien, Medizin, Forschung und deren globale Vermarktung im Mittelpunkt.

WIPO stellte ihre wunderschönen Verhandlungsräume und phantastische Ausstattung zur Verfügung. Eine der Schülerinnen meinte: „Die Atmosphäre in der UNO und dem WIPO – Gebäude war überwältigend. Alle WIPO Mitarbeiter waren äußerst freundlich und gaben uns das Gefühl herzlich willkommen zu sein.“

Die Eröffnungszeremonie der Schülerkonferenz findet traditionell in einem der historisch bedeutenden Säle der UNO statt. Über 650 Schüler und ihre Lehrer aus 24 Ländern nahmen daran teil, darunter auch einige „Delegierte“ aus Afrika, Asien und Südamerika. Der Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung war die emotional bewegende Rede eines siebzehnjährigen Schülers aus Syrien, der mit seiner Familie während des Krieges nach San Francisco geflohen war. Für seinen Appel, sich für Freiheit und Menschenrechte einzusetzen, erhielt er „standing ovations“.

Ein Großteil der Konferenz-Teilnehmer wurde in französischen Gastfamilien untergebracht – ein logistisches Meisterwerk, welches das Organisationsteam aus Schülern und Lehrern des Lycée international mit Bravour meisterte.

Um sich in die Arbeit der UNO und die komplexen Themen einzuarbeiten, nehmen die Schüler der Carl-Theodor-Schule im Vorfeld stets an einer Arbeitsgemeinschaft teil. Dort recherchieren sie zu ihren Themen und bereiten sich rhetorisch und sprachlich auf die Konferenz vor, wobei FerMUN die Besonderheit aufweist, dass Englisch und Französisch gleichberechtigte Konferenzsprachen sind. Alle Redebeiträge werden von Schülern der Partnerschule simultan in beide Sprachen übersetzt – und das auf einem beeindruckend hohen Niveau.

Die begleitenden Lehrerinnen Edith Sontheimer und Gerlinde Wagner waren sich einig, dass sich die intensive Vorbereitung und das Engagement gelohnt haben: „Es ist unglaublich, die vielen jungen motivierten Menschen in diesem Umfeld zu erleben. Die Fremdsprachenvermittlung wird bei diesen Schülern künftig einen anderen Stellenwert haben. Tragen wir diesen Esprit ins Klassenzimmer.“, gaben sie in einer Pressemitteilung bekannt.

Ermöglicht hat diese Fahrt eine Finanzspritze des deutsch-französischen Jugendwerks (DFJW). An dieser Stelle wollen wir dem DFJW für die nachhaltige Unterstützung der deutsch-französischen Beziehungen danken.

Nach fünf erlebnisreichen Tagen in Genf, welche erst durch eine Finanzspritze des deutsch-französischen Jugendwerks (DFJW) ermöglicht wurden, resümierte eine Teilnehmerin das Erlebte folgendermaßen: „Die Erfahrungen, die wir dort sammeln konnten, werden unser Leben in vielen Bereichen beeinflussen. Es war eine Ehre auf dieser internationalen Konferenz mit so vielen begabten und motivierten Schülern zusammenzuarbeiten.“. Alle sind sich einig auch bei FerMUN 2019 wieder dabei sein zu wollen.

Weitere Informationen, Fotos und Videos sind auf der Homepage von FerMUN 18 zu sehen. (Wagner/Sontheimer/Meyer)

Gemeinsames Weihnachtssingen an der Carl-Theodor-Schule

„Feliz Navidad“ klang es durch das Foyer der Carl-Theodor-Schule und alle stimmten mit ein. Am letzten Schultag hatten sich Schüler und Lehrer versammelt, um gemeinsam den Advent und das bevorstehende Weihnachtsfest zu feiern. Mit Klassikern, wie „Last Christmas“, „O Tannenbaum“ und „In der Weihnachtsbäckerei“, sorgte die Schülerband, unter Leitung von Vanessa Kraft, sichtlich für gute Laune und animierte Schüler und Lehrer zum Mitsingen.

 Nachdem die letzten Klassenarbeiten und Tests geschrieben waren, hatten – wie in vielen Jahren zuvor – die meisten Schüler und Lehrer bereits im Klassenverband Weihnachtsfeiern mit Plätzchen, Waffeln oder Crêpes organisiert, Spiele gemacht und gewichtelt. Doch Schülerband und SMV war es wichtig, diese Rituale einmal zu durchbrechen und einen „kleinen Gemeinschaftsmoment“ für die Schulgemeinde zu schaffen. Zu diesem Zweck hatten sie mit Plakaten und Durchsagen für ein gemeinsames Weihnachtssingen geworben und konnten sich über eine rege Teilnahme von Schülern aus alle Klassenstufen und Schularten freuen. Auch bei Schulleiterin Renate Mayer hinterließ das Erlebnis sichtlich Eindruck: Alle hätten den letzten Schultag im Jahr 2017 einmal ganz anders erlebt und würden ihn in guter Erinnerung behalten. „In diesem Sinne wünschen wir allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr“, fügte sie hinzu, bevor sie die Schüler in die Weihnachtsferien entließ.


Die Schülerband, unter Leitung von Vanessa Kraft (Mitte), spielt Weihnachtsklassiker; unterstützt wird sie durch Schülersprecher Moses Ruppert an der Gitarre

Schüler und Lehrer beim Weihnachtssingen, darunter Schulleiterin Renate Mayer (links)

(mey)

Sonntag, 31. Dezember 2017

Mit großen Schritten auf unterschiedlichen Wegen die Ausbildung meistern

31 Prüflinge nehmen an der Winterprüfung 2017 teil

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„Wege, die in die Zukunft führen, liegen nie als Wege vor uns. Sie werden zu Wegen erst dadurch, dass man sie geht.“ – mit diesem Kafka-Zitat begrüßte die Abteilungsleiterin der kaufmännischen Berufsschule, Maria Bundschuh, die Absolventen der diesjährigen Winterprüfung. Die 31 Prüflinge hatten bereits Jahre zuvor mit der Wahl der Ausbildungsberufe und -betriebe die Weichen für ihren beruflichen Werdegang gestellt. Im Dezember 2017 konnten einige von ihnen mit dem Erhalt ihrer Abschlusszeugnisse ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg in ihre persönliche Zukunft erreichen.

Geprüft wurde in fünf verschiedenen Ausbildungsberufen. Dabei absolvierten die angehenden Kaufleute für Büromanagement im zweiten Ausbildungsjahr entsprechend der Ausbildungsordnung den ersten Teil ihrer Abschlussprüfung im Bereich Informationstechnisches Büromanagement. An der Prüfung nahmen außerdem auch externe Prüflinge anderer Bildungsträger teil. Diese durchliefen nur den betrieblichen Teil der jeweiligen Ausbildung, zum Beispiel bedingt durch eine Umschulung, oder Wiederholungsprüflinge. Sechs Teilnehmer hatten die Ausbildungszeit verkürzt und die Prüfung vorgezogen. Sie waren es auch, denen das Abschlusszeugnis überreicht und damit zugleich das Bildungsniveau 4 nach dem deutschen Qualifikationsrahmen bescheinigt wurde. Mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,4 erhielt Luisa Straub zudem einen Buchpreis für besondere Leistungen. Auch Daniel Schiffmann konnte sich über ein weiteres Zertifikat freuen: Für sein dreiwöchiges Betriebspraktikum in den Niederlanden erhielt er den Europass, ein Zertifikat der Europäischen Union, das die Fähigkeit und Bereitschaft zur beruflichen Mobilität bescheinigt.


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Die Absolventen:
Fabritz
Elena
Industriekauffrau
Rahn
Selina
Industriekauffrau
Straub
Luisa
Industriekauffrau
Schiffmann
Daniel
Kfm./Kffr. für Büromanagement
Beigel
Lukas
Kfm./Kffr. für Büromanagement
Niklaus
Jennifer
Kfm./Kffr. für Büromanagement
Mygiakis
Joscha
Kfm. im Groß- und Außenhandel

Wir gratulieren den erfolgreichen Absolventen der Winterprüfung 2017 und wünschen alles Gute für Ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg.

(Bundschuh)

Banken, Bargeld und boomende Bitcoins

CTS-Wirtschaftsgymnasiasten diskutierten mit Bundesbankpräsident Weidmann in Frankfurt

CTS-Abiturienten v.l. LaraMarashi, Andy Ho, Lorena Galinski und Henrik Chung
Zwölf Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs der Carl-Theodor-Schule hatten sich mit einem pfiffigen Bewerbungsvideo (wir berichteten) eine besondere Chance erarbeitet. Sie wurden zu einem zweistündigen Exklusiv-Gespräch mit Bundesbankpräsident Jens Weidmann ausgewählt. Weidmann stellte sich zwei Stunden lang den ganz speziellen Fragen der Wirtschaftsgymnasiasten zum Thema Geldpolitik. Sehr interessiert, schülernah und praxisbezogen sei Weidmann gewesen, so die Schüler: „Er hat uns wirklich ernst genommen und blieb keine Antwort schuldig“. Dabei sei es dem prominenten Gesprächspartner nicht nur um die eigene Position beziehungsweise die der Bundesbank gegangen. Auch die zum Teil konträren Meinungen der Wirtschaftsschüler und die Sichtweisen anderer Nationen fanden ihren Platz in der Diskussionsrunde. Geldpolitische Themen waren beispielsweise die zunehmende Bedeutung von Kryptowährungen wie Bitcoins und Weidmanns Einschätzung, inwieweit diese Kryptowährungen einen Umbruch des aktuellen Zahlungs- und Bankensystems mit sich bringen könnten. In diesem Zusammenhang wurde auch die Bedeutung des Bargeldes im Zahlungsverkehr in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung diskutiert. Ein weiteres großes Thema war die Stabilisierung des Euro-Währungsraums. Weidmann erklärte, dass ein Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone nur äußerst schwer umsetzbar wäre. Am Nachmittag besuchte die Gruppe das Geldmuseum in Frankfurt, in dem es rund um die Themen Bargeld, Buchgeld, Geldpolitik und Geld global ging.

Gespräch Weidmann


Da sich Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet für das Treffen mit Weidmann qualifiziert hatten, konnte nur ein Teil der Schüler der WG J2/1 teilnehmen. Die übrigen Schüler, die auch wesentlich am Dreh des Qualifikationsfilms beteiligt waren, gingen jedoch nicht leer aus: Sie durften das deutsche Filmmuseum besuchen und in der Filmfabrik „abgedreht“ von Michel Gondry einen Kurzfilm drehen: „Der Komödiant in der Klapse“ lautete der vielversprechende Titel. „Es war eine einmalige Gelegenheit, in nur drei Stunden ein gesamtes kreatives Konzept aufzustellen und umzusetzen“, begeisterten sich die Schüler. Für beide Gruppen der Klasse war es ein gewinnbringender Tag.

CTS-Abiturienten v.l. LaraMarashi, Andy Ho, Lorena Galinski und Henrik Chung
Lara Marashi, Andy Ho, Lorena Galinski und Henrik Chung (v.l.) hatten doppelt Glück. Sie hatten beim Ausflug an einem Quiz zum Thema Geldpolitik teilgenommen und waren unter den richtigen Antwortkarten ausgelost worden. Als Preis gab es eine Medaille oder einen Geldschein aus Acryl.
(mey/dh)

Dienstag, 12. Dezember 2017

Carl-Theodor-Schüler engagieren sich für Kinder in Not

Spendenaktion Osteuropa
„Natürlich sollte man sich nicht nur zur Weihnachtszeit für Menschen in Not engagieren, aber es ist ein guter Anlass.“, beschrieb CTS-Lehrerin Jessica Marina-Martín den Gedanken, der sie bewogen hatte, mit ihren Schülern an der Spendenaktion des Samariterdiensts teilzunehmen: Jeder Kursteilnehmer war angehalten, Grundnahrungsmittel, Süßigkeiten oder Spielsachen zu kaufen und als Geschenk für benachteiligte Kinder in Osteuropa zu verpacken. Die meisten entschieden sich für Malbücher, Stifte und Süßigkeiten, um den Kindern eine Freude zu bereiten. Einige verschenkten jedoch auch Kaffee und andere Grundnahrungsmittel, welche in Osteuropa häufig für Tauschgeschäfte eingesetzt und so beispielsweise kranken Kindern einen Arztbesuch ermöglichen können.

Die Spendenaktion war jedoch nur ein Teil eines größer angelegten Projekts: Im Spanischunterricht (Fortgeschrittene) hatten die Schüler der J 1 über problemas globales (globale Probleme) gesprochen und deren Folgen an zahlreichen Beispielen – vorwiegend aus Lateinamerika – detailliert erörtert. In diesem Zusammenhang wurden einzelne Hilfsprojekte ebenso beleuchtet wie die Rolle humanitärer Organisationen insgesamt. Die Arbeit der letztgenannten aktiv zu unterstützen, war für die Schüler und ihre Lehrerin schließlich Ehrensache. Obwohl sie alle Hände voll zu tun hatte, die Spenden zur Sammelstelle in Wiesloch zu bringen, schmiedete die junge Studienrätin bereits Zukunftspläne: „Vielleicht können wir eine ähnliche Aktion nächstes Jahr auf Schulebene organisieren.“, überlegte Marina-Martín – vom Engagement ihrer Schüler gerührt.

Anstrengender Arbeitstag für die BK-Schüler der Carl-Theodor-Schule

Internationale Übungsfirmenmesse 2017
Einen ansprechenden Messestand gestalten, Kunden akquirieren, Produkte anpreisen, individuell beraten, Bestellungen entgegennehmen und abschließen – bei der 53. internationalen Übungsfirma-Messe in Sinsheim hatten die 170 BK1- beziehungsweis BK2-Schüler der Carl-Theodor-Schule ordentlich zu tun. Sie waren mit den sechs Übungsfirmen angetreten, anhand derer sie auch im laufenden Schulbetrieb einmal wöchentlich die Arbeit in einem Unternehmen simulieren. Je nach Firma mussten sie Taschen und Koffer (Dreamcatcher GmbH), Merchandising Artikel (Heba GmbH), Möbel (Möbel König GmbH), Wasserbetten (Point of Living GmbH), Vorhänge und Jalousien (Roomic GmbH) oder Tierartikel (Tierparadies GmbH) an den Mann bringen. Dazu übernahm jeder Schüler eine einstündige Schicht am Stand. Außerhalb dieser Zeiten waren die jungen Erwachsenen dazu angehalten, andere Stände zu besuchen und dort gegebenenfalls einzukaufen. Dabei konnten sie nicht nur die Produkte der übrigen 136 Übungsfirmen kennenlernen, sondern auch von deren Verkaufsstrategien lernen. Besonderes Interesse weckten die ausländischen Übungsfirmen aus insgesamt 14 Ländern, darunter Süd-Korea, Bulgarien und Brasilien.

Neben den Ständen richteten die Übungsfirmen auch Workshops und Wettbewerbe aus. Zum vierten Mal in Folge veranstaltete die EUROPEN-PEN International so die Global Enterprise Challenge (GEC), bei der Jugendliche in multinationalen Teams an internationalen Studien arbeiten mussten. Es gehe darum Rhetorik, Analyse- und Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen und über sich hinauswachsen, heißt es von Seiten des Unternehmens. Dies gelang zwei Schülern der Carl-Theodor-Schule besonders gut: Maximilian Dinter und Bastian Klein holten mit ihren jeweiligen Teams den ersten und zweiten Platz. Doch das war nicht die einzige Auszeichnung, welche die CTS mit nach Hause nehmen durfte: Die Übungsfirma Dreamcatcher GmbH durfte sich auch über eine Urkunde zum zehnjährigen Bestehen freuen.

Die Preisträger
 Ihre Mitarbeiter haben den Arbeitstag zwar als anstrengend beschrieben, die Vorbereitung der Messe – unter anderem durch den Entwurf von Flyern und das Üben von Verkaufsgesprächen – aber als gute Vorbereitung für das spätere Berufsleben gesehen, zog Ulla-Britta Rücker, Lehrerin der Übungsfirma Point of Living GmbH und Abteilungsleiterin BK/BFW, zufrieden Bilanz.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Welt-Aids-Tag: Spendenaktion an der CTS

Sofia Winter, Moses Ruppert und Antonia Scheurer am Spendenstand
Solidarität mit Aids-Betroffenen: Diesem Aufruf war – wie in so vielen Jahren davor – auch 2017 wieder die SMV der Carl-Theodor-Schule gefolgt: Schülersprecher Moses Ruppert, seine Stellvertreterin Antonia Scheurer und Sofia Winter bauten im Foyer einen Spendenstand auf, an dem Schüler und Lehrer Spenden für die AIDS-Hilfe Heidelberg abliefern oder Kleinigkeiten, wie Stifte oder Radiergummis, für den guten Zweck erwerben konnten. Doch die Schüler hatten auch weitergedacht: Für 50 Cent verkauften sie Kondome – nicht allein, um den Umsatz zu steigern, sondern auch, um auf deren zentrale Rolle zum Schutz vor der Geschlechtskrankheit aufmerksam zu machen. Dies war laut Antonia Scheurer auch das zentrale Anliegen der SMV: „Bei der Aktion sollte Aufmerksamkeit erregt und die Schüler dazu angeregt werden, sich mit dem Thema AIDS und HIV auseinander zu setzen.“, schrieb die stellvertretende Schülersprecherin in einer Presseerklärung. Weltweit machen Regierungen, Organisationen und Vereine am Welt-Aids-Tag (1. Dezember) mit zahlreichen Aktionen und Aktivitäten auf den Virus aufmerksam und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen.

Am Ende des Schultages war ein beträchtlicher Betrag zusammengekommen, den die SMV der AIDS-Hilfe Heidelberg spenden wird. Weitere Spenden auf das Spendenkonto der Organisation sind nach wie vor willkommen:

Konto-Nummer: 7870
BLZ: 672 500 20
Kreditinstitut: Sparkasse Heidelberg

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