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Donnerstag, 19. Juli 2018

Schüleraustausch CTS - IES Sapere Aude geht in die zweite Runde

Schüleraustausch CTS - IES Sapere Aude in Schwetzingen 2018
Noch vor den Sommerferien fand der Gegenbesuch der IES Sapere Aude aus Villanueva del Pardillo in Schwetzingen statt. Die 23 Schüler der CTS empfingen ihre Partner mit deren Leh-rern Carlos Hernández und Araceli Lucas herzlich, auf dieses Wiedersehen haben schließlich alle seit Februar gewartet.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten die Schwetzinger Schüler unter Leitung von Jessica Marina-Martín und Christiane Triller ihre Stadt und ihre Region vorstellen. Da es für viele spa-nische Schüler der erste Aufenthalt in Deutschland war, mussten sie sich an viele neue Ge-wohnheiten herantasten. Das zur Begrüßung gerichtete Mittagessen mit Kartoffelsalat, Würstchen und Brezeln kam sehr gut an. Mit ihrem Wissen aus Madrid haben die deutschen Austauschpartner die Madrilenen einfühlsam an die deutschen Essenszeiten und kulturellen Unterschiede herangeführt. Sprachlich gab es kaum noch Barrieren.
Neben dem Schulbesuch standen einige Ausflüge an. So besuchte die Gruppe das Heidel-berger Schloss und Speyer mit seinem Dom. In Schwetzingen machten sie eine Führung im Schloss mit zeitgetreuer Verkleidung, was bei allen Schülern gut ankam. Nachmittags trafen sich die Schüler mit ihren Austauschpartnern häufig an den Seen der Umgebung – es war doch sehr warm. Am Donnerstagabend sorgten die Eltern für ein wundervolles Abschiedsfest in der Oftershei-mer Grillhütte. Die Vertrautheit zwischen den Familien und ihren Gästen war beeindruckend für die begleitenden Lehrer.
Am Freitag mussten die Spanier dann nach einem gemeinsamen Pizzaessen die Heimreise antreten. Der herzliche Abschied war verbunden mit Wiedersehensplänen. Hasta pronto – die ersten Flugticktes für die Sommerferien sind schon gebucht.

Dienstag, 10. Juli 2018

Duale Ausbildung als gute Basis für die weitere berufliche Entwicklung

Abschlussfeier Berufsschule

111 Absolventen erhielten in der Carl-Theodor-Schule ihr Berufsschulabschlusszeugnis

Zwei oder drei Jahre, je nach Beruf, hatten sie dual an der Kaufmännischen Berufsschule der Carl-Theodor-Schule und in ihren Ausbildungsbetrieben gelernt. Nun saßen die Absolventen festlich gekleidet und begleitet von Ausbildern, Freunden und Familienangehörigen erwartungsvoll in der Aula der Carl-Theodor-Schule, um ihr Zeugnis entgegenzunehmen.

Maria Bundschuh, Abteilungsleiterin der Kaufmännischen Berufsschule, eröffnete die Feier mit einem Zitat von Mahatma Gandhi: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünscht für diese Welt“. Die Veränderung stehe deshalb im Vordergrund ihrer Grußworte, da die frisch gebackenen Kaufleute sich im Laufe Ihrer Ausbildung selbst zu reifen und kompetenten Persönlichkeiten entwickelt und nun neuen Herausforderungen zu stellen hätten. Dies beziehe sich nicht nur auf das Ende der schulischen Ausbildung und die Übernahme neuer Aufgaben und Verantwortlichkeiten in den Betrieben oder den möglichen Betriebswechsel, sondern auch auf die Herausforderungen, die der spürbare gesellschaftliche Wandel vor allem im Hinblick auf die beruflichen Anforderungen, die grundlegenden Werte und die zunehmende Digitalisierung mit sich bringe.

Studiendirektorin Bundschuh blickte zurück auf die Jahre der Ausbildung, in denen die Schülerinnen und Schüler nicht nur viel für ihren Beruf gelernt, sondern auch im Hinblick auf ihre sozialen Kompetenzen und ihre eigene Persönlichkeit gereift seien. Dies ermögliche ihnen nun selbst- und verantwortungsbewusst zu Handeln und sei der Eckpfeiler für ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Zu ihren bestandenen Abschlussprüfungen gratulierte sie den Absolventen und wünschte ihnen alles Gute für ihre Zukunft. Gleichzeitig dankte Frau Bundschuh auch ihren Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Unterricht und der engen Begleitung der Auszubildenden maßgeblich Anteil am erfolgreichen Abschluss hätten.

Schulleiterin Renate Mayer erinnerte an die Unterstützung, die die Absolventen während der Ausbildungszeit von Angehörigen, Ausbildern und Lehrern erhielten und beglückwünschte sie zu ihrer bestandenen Prüfung.

Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler geehrt, die besonders gute Leistungen während der Ausbildung und in der Abschlussprüfung erbracht hatten. Für überdurchschnittlich gute Ergebnisse erhielten Jasmin Hau, Marc Schollmeier, Serkan Sezer, Jan-Robin Bock, Laura Bartum, Chiara Ofenloch, Paul Klee und Markus Izzo Loburkunden. Auszeichnungen mit einem Buchgutschein für sehr gute Leistungen wurden von Frau Bundschuh Marie Schäfer, Lisa Fichtner und Timo Kubeck vergeben. Die beiden letztgenannten Absolventen wurden darüber hinaus mit dem VWA-Bildungspreis der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Rhein-Neckar e.V. geehrt.

Jan-Robin Bock, Jennifer Leibnitz und Laura Bodendorf waren die Auszubildenden, die in verschiedenen Handelsbetrieben in den Niederlanden ihr Können in einem dreiwöchigen Praktikum unter Beweis gestellt hatten. Im Gegenzug nahmen sie ihre niederländischen Austauschpartner in Schwetzingen und Umgebung unter ihre Fittiche. Belohnt wurde dieses Engagement auf der Abschlussfeier mit dem Europass Mobilität. Möglich waren diese Auslandserfahrungen durch die finanzielle Unterstützung durch „ERASMUS+“, ein Programm der Europäischen Union. Ebenfalls zusätzlich und freiwillig hatte in diesem Jahr 29 Absolventen und Absolventinnen an einer Prüfung für das KMK-Fremdsprachenzertifikat in Englisch teilgenommen. Ihre berufsspezifischen Englischkenntnisse konnten Sie erfolgreich in den dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen entsprechenden Niveaustufen A2, B1 und B2 unter Beweis stellen. Schließlich erhielten die Dialogkaufleute unter den Absolventen eine Zertifikats für die erfolgreiche Teilnahme am Workshop Projektmanagement-Simulation Simultrain®. Allen 111 Auszubildenden wurde anschließend durch ihre Klassenlehrer/innen ihr Berufsschulabschlusszeugnis überreicht. Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier von der Celia Demel und Delila Strößner, beide Mitglieder der Schülerband der CTS, unter der Leitung von Vanessa Kraft. Nach der Überreichung der Zeugnisse trafen sich die nun ehemaligen Berufsschülerinnen und -schüler noch einmal mit ihren Lehrern und Ausbildern zu einem kleinen Umtrunk, der von der Juniorakademie der Carl-Theodor-Schule organisiert worden war, um auf den erfolgreichen Abschluss anzustoßen. (bs)

Studienfahrt: Amsterdam 2018

Mit den Lehrkräften Bürner und Schell machten wir, die Klasse J1/7 der Carl-Theodor-Schule Schwetzingen, uns auf in die Niederlande. Nach einer neunstündigen Busfahrt erreichten wir das Meininger Hotel in Amstel gegen 17 Uhr. Nach der Zimmeraufteilung und dem Ablegen unseres Gepäcks ging es schon direkt in die Stadt, wo wir versuchten, uns in kleinen Gruppen zurecht zu finden und einen Orientierungssinn aufzubauen. Am nächsten Tag stand eine einstündige Grachtenfahrt durch Amsterdam auf der Agenda. Nach einer kurzen Mittagspause erreichten wir auch unser nächstes Ziel, das Anne-Frank-Haus, wo wir nach einer kurzen Präsentation und Einführung das Haus selber erkunden durften. Danach gab es Freizeit und wir machten uns direkt auf den Weg zur Stadtmitte. Mit unserem angeeigneten Orientierungssinn konnten wir die Stadt endlich in vollen Zügen genießen und erkunden.
Am dritten Tag ging es nach Rotterdam, wo wir nach zwei Stunden Busfahrt eine entspannte Schifffahrt durch den eindrucksvollen Hafen von Rotterdam machten. Nach der Schifffahrt hieß es wieder Stadt erkunden, wobei uns auffiel, wie viel ruhiger es in Rotterdam im Vergleich zu Amsterdam war. Nach der Rückfahrt ins Hotel machten wir uns kurz frisch und gingen direkt wieder in die Stadt, um keine Minute unserer Freizeit zu verschwenden. Nach einem langen Tag ging es endlich ins Bett – mit einer großen Vorfreude auf den nächsten Tag, denn am Donnerstag fuhren wir nach Zandvoort, wo wir richtig schön entspannen und das wirklich gute niederländische Wetter am Strand genießen konnten. Am Abend ging es dann noch ein letztes Mal in die Stadt, die wir noch einmal richtig schön genossen, bevor es am Freitag zurück nach Deutschland ging.

Ein Stück Frankreich in Schwetzingen

französischer Markt 1
„Je voudrais une baguette, s’il vous plaît.“, brachte eine Achtklässlerin fehlerfrei über die Lippen, als sie - wie im Unterricht geübt – am Bäckereistand ein Baguette bestellte.

Das Lernen in authentischen Situationen und der Kontakt mit Muttersprachlern seien für den Fremdsprachenerwerb von zentraler Bedeutung, befanden die Französischlehrer der Carl-Theodor-Schule, Barbara Bethke, Edith Sontheimer und Clemens Meyer. Daher nahmen sie mit 51 Schülern der 8. und 9. Klassen die Gelegenheit wahr, die sich am 28. Juni auf den kleinen Planken in Schwetzingen bot: Mit dem französischen Markt hatte die Stadt ein Stück Frankreich nach Schwetzingen geholt. Neben Baguette, Croissants und Nougat de Montélimar konnte man dort auch Crêpes und Flammkuchen probieren oder Käse und Tapenade erwerben. Doch nicht nur das: Man konnte auch mit den Händlern, die extra aus Frankreich angereist waren und sich über das Interesse der Jugendlichen freuten, ins Gespräch kommen und seine kommunikativen Fähigkeiten trainieren.

Um den Schülern einen weiteren Einblick in die frankophone Kultur zu vermitteln, wo der Film als Kunstform gilt, hatten die betreuenden Lehrkräfte zudem auch einen Kinobesuch organisiert. Im Luxor in Schwetzingen schauten alle zusammen so die Komödie „Le sens de la fête“ (Das Leben ist ein Fest) von Eric Toledano und Olivier Nakache, die bereits den erfolgreichen Film „Ziemliche beste Freunde“ produziert hatten. In ihrem aktuellen Werk geht es um den Hochzeitsplaner Max, dessen aktueller Auftrag durch verdorbenes Essen, pingelige Gäste, einen Stromausfall und einen unangemeldeten Besuch von der Steuerbehörde zum Desaster zu werden droht. Da der Film im französischen (mit Untertiteln) gezeigt wurde, konnten die Schüler nicht nur in Geschichte, sondern auch mal außerhalb des Klassenzimmers in die Fremdsprache eintauchen.

Schüler werden zu Sportmentoren

Sportmentoren 2018
Schulleiterin Renate Mayer konnte vier engagierten Schülern des Wirtschaftsgymnasiums, Maike Siegel, Timo Röhling, Svenja Höfs und Daniel Kohl, zur erfolgreichen Ausbildung zu Schülermentoren in der Sportart Handball gratulieren und die Zertifikate überreichen.

Die Initiative "Schülermentorin - Schülermentor Sport" stellt eine wertvolle Bereicherung für das Schulleben dar. In Zusammenarbeit mit dem Landessportverband und den entsprechenden Sportfachverbänden werden Schülermentoren in Lehrgängen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Nach erfolgreicher Ausbildung sollen sie mit Unterstützung einer verantwortlichen Lehrkraft eine Gruppe im Rahmen von schulischen Projekten, Arbeitsgemeinschaften, Wettkämpfen etc. mitverantwortlich führen und betreuen. Junge Menschen erhalten auf diese Weise frühzeitig die Gelegenheit, sich anspruchsvoll zu engagieren - Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Wir gratulieren den beiden Schülern ganz herzlich und bedanken uns für ihr Engagement.

Montag, 9. Juli 2018

Carl-Theodor-Schüler beim deutsch-französischen Entdeckungstag

Montpellierhaus 2
Einen kleinen Einblick in die französische Partnerstadt Heidelbergs und die Arbeit in ihrer deutschen Dependance im Montpellier-Haus, bekamen 41 Schüler und Schülerinnen der neunten Klassen der Carl-Theodor-Schule aus Schwetzingen. Im Rahmen des vom DFJW (Deutsch-französisches Jugendwerk) organisierten Entdeckungstages besichtigten sie zusammen mit ihren Französischlehrerinnen Edith Sontheimer und Barbara Bethke die Örtlichkeiten des mitten in der Heidelberger Altstadt gelegenen Montpellier-Hauses. Dort bekamen sie von Leiterin Karla Jauregui und Direktionsassistenten Yohan Planeix in einer einstündigen Führung erklärt, welche Aufgaben und Funktionen von den französischen Mitarbeitern ausgeführt werden. So konnten die Schüler zum Beispiel erfahren, dass die Partnerschaft mit Heidelberg bereits seit über fünfzig Jahren besteht und durch zahlreiche vom Montpellier-Haus organsierte Aktivitäten belebt wird. Französische Sänger und Autoren spielen dabei genauso eine Rolle wie französische Weine und Spezialitäten. Madame Jauregui ermunterte die Schüler, die teilweise bereits seit mehreren Jahren Französisch lernen, ihre Sprachkenntnisse auch aktiv im Land anzuwenden und machte das Angebot, sie bei der Suche einer Gastfamilie oder eines Praktikums in der Region zu unterstützen. Im Anschluss konnten sich alle bei Snacks und Getränken stärken und das Haus und den gut sortierten Weinkeller besichtigen. Mit einem Hauch von französischem savoir-vivre konnten die Schüler am Ende der Veranstaltung ins Wochenende starten.

Bestens für den nächsten Lebensabschnitt gerüstet

Preisträger
„Es freut mich, Sie heute hier begrüßen zu dürfen. Hier, in dieser Aula, wo vor zwei Jahren – im BKFH vor einem Jahr – alles begann.“ richtete Schulleiterin Renate Mayer am 3. Juli das Wort an die 73 Absolventen und Absolventinnen von Berufskolleg und Berufsfachschule. In ihrer Rede – gespickt mit persönlichen Eindrücken aus den vergangenen zwei Jahren – ließ Renate Mayer die Zeit der Schüler an der Carl-Theodor-Schule Revue passieren, rief ihnen ihre Vorstellungen und Ziele in Gedächtnis und richtete schließlich den Blick auf deren Zukunft: Als junge, gut ausgebildete Menschen hätten sie so gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt wie kaum eine Generation zuvor. In eine ähnliche Richtung ging auch die Rede von Abteilungsleiterin Ulla-Britta Rücker. Sie betonte, dass die Absolventen, die als erster Jahrgang nach kompetenzorientiertem Lehrplan unterrichtet worden seien, an der Carl-Theodor-Schule nicht nur Wissen, sondern auch zahlreiche Softskills erworben hätten und nun bestens für den nächsten Lebensabschnitt gerüstet seien. Ob man nun bereits klare Vorstellungen davon habe oder noch unentschlossen sei, meistens komme es doch anders als man denke, gab Ulla-Britta Rücker zu bedenken. Nach einem musikalischen Beitrag der Schülerband schritt die Abteilungsleiterin sodann zur feierlichen Übergabe der Zeugnisse.

Aus den Händen ihrer Klassenlehrer erhielten 10 Absolventen der Berufsfachschule das Zeugnis der mittleren Reife und 63 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt drei Klassen des Berufskollegs die Fachhochschulreife. Daneben durften sich einige Schülerinnen und Schüler über eine besondere Auszeichnung freuen: Maximilian Dinter wurde mit einem Preis für sehr gute Leistungen, Johanna Hocker, Sevval Mermer, Torben Schmitt, Shari Kahl und Thilo Schöpf mit einem Lob für gute Leistungen geehrt. Der David-Dominique-Zimmermann-Preis, welcher von der Fachschaft Informatik in Gedenken an einen ehemaligen Kollegen vergeben wird, ging an Shari Kahl, Sabrina Hildebrandt, Johanna Hocker, Jan Voigt, Jessica Weber und Dominik Wegerer.

Im Anschluss an die Veranstaltung schenkte die Klasse WG J 1/3 im Hof Getränke aus, sodass die Absolventen mit ihren Angehörigen und Lehrern auf den erfolgreichen Abschluss anstoßen und über ihre Zukunftspläne sprechen konnten.

(Meyer)

Dienstag, 26. Juni 2018

Silbernes Abitur an der Carl-Theodor Schule 2018

Silb.Abi2018
„Ob ich sie wohl noch alle wiedererkenne?“ – Das war die Frage, die sich viele der ehemaligen Abiturienten und Abiturientinnen gestellt hatten, als sie nach 25 Jahren die Carl-Theodor-Schule wieder betraten. Dort trafen sie sich am Freitag, den 22.Juni, um ihr „silbernes Abitur“ zu feiern.

Wie schon seit vielen Jahren waren die Ehemaligen des Jahrgangs 1993 von der Schulleitung eingeladen worden, sich zu diesem Anlass zu treffen. Über die Hälfte hatte zugesagt. In ungezwungener Atmosphäre bei einem Glas Sekt empfing Herr Maucher die Gäste. Neben ihm waren auch die ehemaligen Lehrer Frau Neureither, Herr Münkel und Herr Seitter anwesend. Herr Norbert Mohr vertrat die aktiven Kollegen.

Bevor die silbernen Abiturienten in Begleitung von Frau Winter, der Abteilungsleiterin für das Wirtschaftsgymnasium, durch das neu sanierte Schulgebäude geführt wurden und auch ihre ehemaligen Klassenzimmer aufsuchten, begrüßte sie die Schulleiterin, Frau Mayer, und informierte über die aktuelle Schulsituation. Vieles habe sich geändert: Die Schule sei kontinuierlich gewachsen. Insgesamt verstehe sich die Carl-Theodor-Schule aber weiterhin als moderne, weltoffene Schule, die auf vielfältige Weise ihre Schülerinnen und Schüler fördere. Danach frischten die Jubilare ihre Erinnerungen anhand von Fotos und Auszügen aus der Abizeitung auf.

Zum Schluss des offiziellen Teiles der Veranstaltung wurde es dann doch noch feierlich: Alle Anwesenden bekamen eine Erinnerungsurkunde anlässlich ihres Jubiläums.

Die Erkundungstour durch das Schulhaus war übrigens mit großem Hallo und Anekdoten aus dem Schulleben von einst verbunden. Schnell waren die damaligen, heute hochmodernen Klassenzimmer gefunden. Viele der Ehemaligen hatten sogar noch die Sitzordnung im Kopf und ganz schnell kamen Erinnerungen auf. So konnten vor 25 Jahren noch einige Schülerinnen und Schüler ihr Abitur auch im Fach Kunst ablegen und alle 14 Tage mussten die Schülerinnen und Schüler noch auch samstags zum Unterricht erscheinen. Dafür war meistens die Schule unter der Woche schon um 13 Uhr beendet.

Die Silbernen Abiturienten hatten ihre Schulzeit überwiegend in positiver Erinnerung. Vielleicht auch deshalb, weil die Lehrer damals noch mehr Zeit für die Schüler hatten.

Golfer erreichen zweiten Platz im Landesfinale

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Nachdem unsere fünf Golfer das RP-Finale auf dem Golfplatz in Bruchsal mit dem zweiten Platz abschließen konnten, wurde es nun ernst im Landesfinale. Dem Sieger winkt das Bundesfinale in Berlin im September.
Ausgetragen wurde das Landesfinale am 13.06.2018 im Golfclub Hetzenhof in Lorch (in der Nähe von Stuttgart). Bereits um 06.30 Uhr morgens machten sich die fünf Schülerinnen und Schüler und die beiden Lehrer Volker Bach und Sarah Martini auf den Weg von Schwetzingen ins „Schwabeländle“. Vor Ort warteten auch schon die Konkurrenten vom PG St. Leon, dem Johann-Vanotti Gymnasium, Leibniz Gymnasium Östringen und das Montessori Zentrum Angell. Dort angekommen durften sich die Schüler einspielen und Lea Ludwig konnte gleich um 10 Uhr im ersten Flight starten. Insgesamt spielten die Fünf jeweils 18 Loch.
Um 17 Uhr war es dann soweit, die Siegerehrung konnte stattfinden. Unsere Golfer setzten sich gegen das Johann-Vanotti Gymnasium, LGÖ und dem Montessori Zentrum Angell durch, mussten sich dann jedoch leider gegen das Privatgymnasium St. Leon, mit 18 Schlägen Unterschied, geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nach St. Leon.
Nichtsdestotrotz ist der zweite Platz im Landesfinale eine tolle Leistung unserer Schüler und wir hoffen nächstes Jahr wieder für unsere Schule starten zu können.

Für die CTS spielten: Alessia Wallej (WG 9/2), Emily Böhrer (WG 9/2), Lea Ludwig (WG 9/2), Keanu Evers (WG E5) und Maximilian Schmitt (WG E3).

Mittwoch, 20. Juni 2018

Platz für Helden – Besuch der Amputierten-Fußballnationalmannschaft: „Anpfiff Hoffenheim“ im Seminarkurs der CTS

Amputierten-Fußball CTS
„Ein Baum war im Weg.“ Mit diesem Baum änderte sich 2012 das Leben von Christian Heintz von einem Moment auf den anderen. Er überlebte den selbstverschuldeten Autounfall, aber sein Bein musste amputiert werden.

Aufgrund einer Krankheit in der Kindheit verlor Achim Altheimer sein Bein, auch wenn er heute gesund ist, änderte diese Operation sein Leben. Zwei Geschichten von vielen, die der Film „Die ganz andere Nationalmannschaft“ dokumentiert. Beide Spieler der deutschen Amputierten-Fußballnationalmannschaft, die erst 2009 gegründet wurde, waren Gäste im Seminarkurs „Rund um Sport und Sportbusiness“ der Carl-Theodor-Schule. Ein weiterer Gast war Abbas Abunni, ein syrischer Flüchtling, der Schüler an der Schule ist. Er sitzt seit einem Bombenanschlag im Rollstuhl und nahm großen Anteil an den Schicksalen der Amputierten-Fußballer.

Ein Besuch, den keiner der Schüler so schnell vergessen wird: „Ich muss erstmal Luft holen,“ so Guilia, die von den Lebensgeschichten überwältigt war. Die Lebensfreude und der Willen zum Leben auf Augenhöhe beeindruckte die Schüler genauso wie das Lehrerteam Nicola Höfs und Felix Niederberger.

Nach einer lebhaften Diskussion im Klassenraum folgte die Praxis in der Turnhalle. Jeder Schüler bekam Krücken und dann ging‘s ans Training: Ein Bein musste hochgebunden werden, dann gab es Laufübungen vorwärts, rückwärts, seitwärts, danach Warmspielen und schlussendlich ein Match. Der Tormann hat das Handicap einer Armamputation, auch dies musste simuliert werden. Mit einem sechs zu sechs endete das ehrgeizige und anstrengende Spiel. Zum Schluss gab es noch eine Auszeichnung in Form einer Urkunde für die Schüler, deren Begeisterung für die beiden Fußballspieler und deren Können grenzenlos war. Beim Abpfiff standen 21 Helden auf dem Platz, ermutigt, dass das Schicksal Auswege bereithält, wenn man den Lebensmut nicht verliert.

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