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Donnerstag, 27. Juli 2017

Carl-Theodor-Schule als Kulisse

Foto Murad

Filmpädagoge Murad Atshan dreht einen Film mit der Musical AG

Drei lange Nachmittage verbrachten sieben Teilnehmer der Musical AG der CTS mit ihrem Filmprojekt „Fremd“. Eine Geschichte wurde erfunden und gespielt. Aus den Szenen wurde ein Drehbuch, das als Grundlage für die Dreharbeiten in der Schule diente. Und schließlich musste geschnitten und die passende Musik gefunden werden. Das Ergebnis: Ein Vier-Minuten Film mit allem, was dazugehört: Bilder, Dialoge, Musik, Vor- und Abspann.
Der Filmtitel „Fremd“ gibt dabei wieder, was der Protagonistin Maja, gespielt von Luca-Marie Rölleke, an einem ganz gewöhnlichen Schultag widerfährt: Sie versteht die Sprache ihrer Freunde nicht mehr. Sie ist verzweifelt, doch eine Mitschülerin kann ihr erklären, was passiert ist. Maja versteht das Problem, und damit kann sie plötzlich auch ihre Freunde wieder verstehen. „So wie Maja geht es Schülern tatsächlich manchmal“, freuten sich einige Lehrkräfte, die den Film im Unterricht einsetzen wollen. Die Leitung des Workshops hatte der Filmpädagoge Murad Atshan aus Karlsruhe, der den Teilnehmern viele Ideen entlockte, filmische Mittel erläuterte und zeigte, wie sie mit der Kamera und im Schnitt umgesetzt werden können. Die neuen Kompetenzen sollen im nächsten Projekt der Musical-AG, einem Krimi, umgesetzt werden. Eine Szene des neuen Stückes soll verfilmt und während der Aufführung auf der Leinwand präsentiert werden. (dink)

Berlin ist eine Reise wert - Stadt der Erinnerung und vielfältigen Eindrücke

Klassenfahrt 10/1 - Berlin
"Für mich ist es eine Stadt der Erinnerung und der Eindrücke", schwärmte Alica. „Mich hat die Blue-Man-Group begeistert", so Silvan. Und Luca fügte hinzu: „Ich bin begeistert von den vielen Grünflachen, in denen man sich erholen kann“.

Insgesamt war es eine gelungene Studienfahrt für die 10. Klasse unter dem Thema "Vielfalt und zerstörte Vielfalt", wie sie einem auf Schritt und Tritt in Berlin begegnete: Vom Bundestagsbesuch und einem Gespräch mit zwei wissenschaftlichem Mitarbeiterinnen des Ressorts Entwicklungszusammenarbeit über Führungen im ehemaligen Stasigefängnis in Hohenschönhausen, einem Besuch der Gedenkstätten für die Sinti und Roma sowie des Holocaust-Mahnmals, aber auch einer Erkundung der Mauer-Gedenkstätte Bernauer Straße wechselten die Eindrücke der Zerstörung in zwei Diktaturen. Ob zu Fuß im Geisterbahnhof Nordbahnhof oder mit dem Rad quer durch West- und Ostberlin - der Berlin-Besuch war eindrucksvoll. Zum Abschluss des Aufenthaltes sollte jeder Schüler seinen persönlichen Eindruck in einem Bild festhalten. Eines davon ist hier zu sehen: Ein Stück der Berliner Mauer. (hoefs)

Studienfahrt 10/1, 2017 mit Lehrerteam Niederberger/Höfs

Dienstag, 25. Juli 2017

Kosmetik überall: Nachwuchsforscher produzieren Haargel, Bodylotion und Duftstoffe

teenslab1
Kosmetik: Haargel, Bodylotion, Duftstoffe – ein Thema, das aus dem Alter von Teenagern kaum noch wegzudenken ist. Doch was sind das eigentlich für Stoffe? Wie werden sie hergestellt und auf welche Art und Weise wirken sie?
Um diesen Fragen nachzugehen besuchte die Klasse WG 10/2 mit ihrer Chemielehrerin Frau Ochs und ihrem Biologielehrer Herr Nahstoll am 11. Juli das Schülerlabor Teens'Lab der BASF.
Doch bevor es an die Praxis ging, wiederholten die Schüler zusammen mit den Betreuern einige Grundlagen zum Thema Emulsionen, stärkten sich mit Orangenschnitzen und bearbeiteten anschließend deren Orangenschalen. So gingen sie der Natur von verschiedenen Kosmetikprodukten auf den Grund und analysierten in Kleingruppen die Zusammensetzung handelsüblicher Pflegecremes, entzogen Orangenschalen mittels Wasserdampfdestillation ihren Duftstoff und synthetisierten aus Alkoholen und organischen Säuren Ester, die in der Kosmetikindustrie als Aromastoffe genutzt werden. Besonders das Herstellen des Aromas „Gletschereis-Bonbon“ war bei den Schülern sehr beliebt. Daneben stand auch die Herstellung eines fertigen Pflegeprodukts auf der Agenda.
Während eine Gruppe eine Bodylotion mit Lichtschutzfaktor entwickelte, produzierten zwei andere ein Haargel. Dabei mussten die Schüler nicht nur experimentelles Geschick unter Beweis stellen, sondern konnten auch zentrale Erkenntnisse über chemische Vorgänge gewinnen. Viele Schüler waren erstaunt, dass aus so vielen Gefahrstoffen am Ende ein so ungefährliches Produkt entsteht und waren dabei sichtlich motiviert bei der Arbeit. Nachdem die Schüler bei einer kleinen Pause mit Getränken und Schokoriegeln neue Energie getankt hatten, konnten sie die Früchte ihrer Arbeit ernten. Die Cremes wurden auf Händen und Armen aufgetragen und so mancher frischte sein Styling mit dem Haargel neu auf.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Landesmeister: Carl-Theodor-Schule erobert den Tennis-Thron

Tübingen. Die Tennismannschaft der Carl-Theodor-Schule wurde jetzt beim Landesfinale im Tennis Baden-Württembergischer Meister. Das Team der Sportlehrer Stefan Brendlin und Volker Bach setzt sich im Final Four gegen die Schulen aus Villingen-Schwenningen, Pfullingen und Marbach durch.

„Vor zwei Jahren haben wir uns vorgenommen, noch mal ins Landesfinale einzuziehen,“ freut sich Bach. Und Trainer Stefan Brendlin weiß: „Dieses Jahr hat es geklappt. So ein starkes Team wird die CTS über Jahre nicht mehr haben.“ Bereits auf dem Weg nach Tübingen siegte das Team in einer sehr spannenden Partie im RP-Finale gegen das Reuchlin-Gymnasium Pforzheim. Nach den Einzeln stand es 2:2. Die Doppel brachten die Entscheidung und die Carl-Theodor-Schule siegte knapp mit 4:2.

Das Landesfinale in Tübingen ging über zwei Tage. Montags wurden die Halbfinale gespielt. Am Dienstag fanden die Finalspiele statt. Vor drei Jahren noch Dritter im Final Four zeigte das CTS-Team bereits im Halbfinale eine bärenstarke Leistung. Mit 6:0 schickte man das Gymnasium am Hoptbühl Villingen-Schwenningen vom Platz. „Ich freue mich sehr, dass auch unsere Ersatzspieler Navid Heim und Philipp Sielmann zum Zuge kamen.“ so Bach. „Beide haben im Doppel überzeugt und die Mannschaft auch neben dem Platz unterstützt.“

Im Finale spielte man gegen das Friedrich-Schiller Gymnasium Marbach. Nick Heinrichs kam in seinem Einzel schwer in die Partie, kämpfte sich aber zurück und gewann 6:4 und 6:3. Maxim Göggl hatte bisher alle seine Spiele bei Jugend trainiert für Olympia gewonnen. „Auf ihn ist immer Verlass, wenn man ihn braucht!“ so Brendlin. Auch Göggl ließ keine Zweifel an seinem Spiel aufkommen und siegte souverän mit 6:2 und 6:4. Der Vize U16 Deutsche Meister Moritz Hoffmann überzeugte alle und war bester Spieler des Turniers. Er gewann souverän sein Einzel mit 6:0 und 6:3. Der Vierte im Bund, Davin Back, zeigte eine solide Leistung, hatte aber gegen seinen starken Gegner aus Marbach keine Chance. Er verlor 2:6 und 6:7. Ein Match musste im Doppel gewonnen werden. Beide CTS-Doppel spielten auf höchstem Niveau und ließen ihren Gegner keinen Hauch einer Möglichkeit. Hoffmann/Back gegen Schwidder/Ellwanger 6:1 und 7:5. Heinrichs/Göggl gegen Tscheck/Schondelmaier 6:4 und 6:4. „Im kommenden Schuljahr werden wir wieder eine oder zwei Mannschaften bei den Jungs und Mädchen melden. Mal schauen welche Talente sich noch an der Carl-Theodor-Schule verstecken,“ so Trainer Brendlin.

Tennisteam CTS

Foto: Die Mannschaft v.l.n.r: David Back (LK13), Moritz Hoffmann (LK1), Trainer/Manager Volker Bach, Philip Sielmann (LK20), Navid Heim (LK21), Maxim Göggl (LK15), Trainer Stefan Brendlin, Nick Heinrichs(LK7)

Montag, 17. Juli 2017

Carl-Theodor-Schule feiert Absolventen von Berufskolleg und Berufsfachschule

Abschlussfeier BK BFW 2017
97 Schülerinnen und Schüler der Carl-Theodor-Schule haben jetzt erfolgreich ihre Prüfungen bestanden: 14 erhielten ihr Zeugnis der Fachschulreife und 83 das Zeugnis der Fachhochschulreife. Dabei absolvierten sie zwischen einem und zwei Jahren Schulzeit, um einen qualifizierten Schulabschluss zu erreichen. Die Abteilungsleiterin für das Berufskolleg und die Berufsfachschule Wirtschaft, Ulla-Britta Rücker, gratulierte den Absolventen und wünschte ihnen die richtige Entscheidung für ihren weiteren Lebensweg. „Einige von Ihnen werden eine Ausbildung, ein Studium oder eine Arbeitstätigkeit beginnen. Andere werden weiterhin die Schule besuchen, um einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen“, zeigte Rücker die Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler auf. Nicht immer führe der direkte Weg zum Ziel. „Es gibt immer nur einen richtigen Weg und das ist Ihr Weg. Dies muss nicht der direkte Weg sein, sondern kann auch ein „Umweg“ sein“, ermutigte die Abteilungsleiterin die jungen Absolventen.

Bevor die Zeugnisse übereicht wurden, erhielten einige Absolventen Preise und Loburkunden für besondere Leistungen. So zeichnete Schulleiterin Renate Mayer Jan Bader (BKFH) für sehr gute Leistungen aus. Eine Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhielt Aylin Balci. Eine Loburkunde für gute Leistungen erhielten Janina Rogge, Jan Bader, Jessica Ruffler und Anna Bauder. Der David-Dominique-Zimmermann-Preis für Wirtschaftsinformatik ging an Janina Rogge, Samad Malik, Goran Zivkovic, Lars Behrens, Jan Bader, Andreas Hegel und Julian Gräber.

Die schuleigene Juniorenfirma mit Victoria Schneider und ihrem Team sorgte für die Bewirtung im Anschluss an die Zeugnisübergabe.

Dienstag, 11. Juli 2017

Wie kommt Koffein in den Kaffee?

TeensLab 2017
Kaffee – seit Jahrhunderten ein beliebtes Genussmittel, das nicht nur weltweit unseren Alltag prägt, sondern hinter Erdöl bereits auf Platz zwei der wichtigsten Handelsgüter rangiert. Doch wo und wie wächst die Pflanze eigentlich, welche Eigenschaften besitzt bereits die Rohbohne, welche entstehen bei der Aufbereitung und wie geht diese von statten?

Diesen Fragen gingen am 7. Juli 26 Nachwuchsforscher der Klasse WG 9/2 der Carl-Theodor-Schule im Rahmen einer Exkursion zur BASF nach. Nach einem kurzen Vortrag über Anbau und Ernte von Kaffee entwickelten sie in Kleingruppe eigene Ideen zu dessen Aufbereitung und streiften anschließend selbst Laborkittel und Schutzbrille über, um ihre Theorien zu erproben. Versuche, die Rohbohne zu verkleinern und aufzubrühen, schlugen fehl, sodass die Jugendlichen vorschlugen, die Bohnen zuerst zu rösten.

Für die begleitenden Chemie-Lehrer Ines Ochs und Clemens Meyer hatten die Schüler, die in diesem Schuljahr erstmalig Chemie belegten, damit bereits einen wesentlichen Schritt getan: Eine These aufzustellen, experimentell zu prüfen und gegebenenfalls zu revidieren, sei die Grundlage einer jeden naturwissenschaftlichen Erkenntnis, hoben sie hervor.

Im weiteren Verlauf des Vormittags in Ludwigshafen produzierten die Neuntklässler durch Eindampfen einen löslichen Kaffee, bestimmten den sauren pH-Wert des beliebten Heißgetränks, verglichen diesen mit Wasser und fanden mittels Dünnschichtchromatographie heraus, dass – im Gegensatz zu vielen Aromastoffen, die erst beim Rösten entstehen – Koffein bereits in der Rohbohne enthalten ist und erfuhren, dass dieses der Abwehr von Insekten dienen.

Auf diese Weise hätten die Schüler nicht nur neue Erkenntnisse gewinnen und ihr Fachwissen über Trennmethoden und pH-Wert festigen, sondern auch ihre experimentellen Fähigkeiten verbessern können, was im regulären Chemie-Unterricht häufig zu kurz komme, freute sich die Chemie-Lehrerin der Klasse. Auch die Schüler zogen eine positive Bilanz: Es sei zwar anstrengend gewesen, habe aber Spaß gemacht, waren sich alle einig.

Sonntag, 9. Juli 2017

Silbernes Abitur an der Carl-Theodor Schule, 1992/2017

Silber Abi CTS 2017
„Ob ich sie wohl noch alle wiedererkenne?“ – Das war die Frage, die sich viele der ehemaligem Abiturientinnen und Abiturienten gestellt haben, als sie jetzt nach 25 Jahren die Carl-Theodor-Schule wieder betraten. Denn dort trafen sie sich, um ihr „Silbernes Abitur“ zu feiern.

Wie schon seit vielen Jahren wurden die „Ehemaligen“ von der Schulleitung eingeladen, sich zu diesem Anlass zu treffen. Fast die Hälfte hatte zugesagt. In ungezwungener Atmosphäre bei einem Glass Sekt empfing Franz Maucher in Vertretung der Schulleitung die Gäste. Als weitere ehemalige Lehrer waren Frau Neureither, Herr Münkel, Frau Forst, Frau Lore Maier, Frau Häussling und Herr Seitter anwesend und unterstützten Herrn Maucher. Für die technische Organisation sorgte wie immer perfekt der Hausmeister Herr Heilmann.

Bevor es auf Erkundungstour durch das Schulgebäude und das Aufsuchen der ehemaligen Klassenzimmer ging, begrüßte die Schulleiterin Renate Mayer die Ehemaligen. Uta Winter, die Abteilungsleiterin des Wirtschaftsgymnasiums, informierte über die aktuelle Schulsituation. Vieles habe sich geändert: Seien es 1992 noch 92 Abiturientinnen und Abiturienten gewesen, so sind es dieses Jahr über 160. Die Schule sei kontinuierlich gewachsen. Insgesamt verstehe sich die Carl-Theodor-Schule heute als moderne, weltoffene Schule, die auf vielfältige Weise ihre Schülerinnen und Schüler für die Anforderungen der aktuellen Berufs- und Studienwelt vorzubereiten sucht. Ein Film über das berufliche Schulwesen in Baden-Württemberg sollte diese Vorstellungen visualisieren. Danach konnten die „Ehemaligen“ ihre Erinnerungen anhand von Fotos und Auszügen aus der Abizeitung 1992 und eines Filmes vom damaligen Abiball auffrischen.

Und dann wurde es feierlich: Am Endes des offiziellen Teils der Veranstaltung erhielten alle Anwesenden eine Erinnerungsurkunde anlässlich ihres besonderen Jubiläums.

Die abschließende Erkundungstour durch das Schulhaus war natürlich mit großem Hallo und Anekdoten aus dem Schulleben von einst verbunden. Schnell waren die ehemaligen Klassenzimmer gefunden und es wurden Fotos gemacht. Viele hatten sogar noch die Sitzordnung im Kopf. Ganz schnell kamen Erinnerungen auf. So mussten damals die Schülerinnen und Schüler immer alle 14 Tage auch samstags zum Unterricht erscheinen. Dafür war meistens die Schule um 13 Uhr unter der Woche beendet. Heute undenkbar!

Der Rundgang endete in den neugestalteten Räumen von Verwaltung und Lehrerzimmern, die zur Zeit nur über eine provisorische Außentreppe zu erreichen sind. Die letzte Etappe der Umbauarbeiten an der Carl-Theodor-Schule, der Einbau eines behindertengerechten Aufzugs und eine damit verbundene Neugestaltung der Verbindung der zwei Schulgebäude, machte das notwendig.

Freitag, 7. Juli 2017

Besondere Leistungen in der beruflichen Ausbildung

Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule an der Carl-Theodor-Schule feiern ihren Berufsschulabschluss

KBS Abschlussfeier 2017
Mit einem Festakt wurden jetzt die Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule an der Carl-Theodor-Schule verabschiedet. Insgesamt 90 Schülerinnen und Schüler konnte das Abschlusszeugnis für ihren jeweiligen Ausbildungsberuf überreicht werden. Die frisch gebackenen Verkäufer und Verkäuferinnen, Kaufleute im Einzelhandel, Kaufleute für Groß- und Außenhandel, Industriekaufleute, Kaufleute für Dialogmarketing und erstmalig Kaufleute für Büromanagement nahmen sichtlich gelöst ihre Zeugnisse entgegen. Zehn Schüler und Schülerinnen dieses Jahrgangs erhielten zudem für Ihre besonderen Leistungen Buchpreise und Loburkunden. Drei Schülerinnen teilen sich den diesjährigen Bildungspreis der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie e.V., der herausragende Leistungen und Engagement würdigt und von Studienleiter Oliver Frank an Tessa Dytkiewitz (Kauffrau im Einzelhandel), Carolin Edelmann (Kauffrau im Einzelhandel) und Simone Klein (Industriekauffrau) überreicht wurde.

Die Abteilungsleiterin der Kaufmännischen Berufsschule, Maria Bundschuh, bezog sich in ihrer Begrüßung auf einen Ausspruch von Franklin Roosevelt, „Tu was du kannst, mit dem was du hast, wo immer du bist“, um zu unterstreichen, dass die Auszubildenden an der Kaufmännischen Berufsschule immer mehr bereit sind und sein sollen, zusätzliche Bildungsangebote wahrzunehmen. Unter anderem nahmen wieder viele der Absolventen während ihrer Ausbildung mit Erfolg an der freiwilligen KMK Fremdsprachenprüfung teil und erhielten ein Zertifikat über Ihre Kompetenzen in berufsspezifischem Englisch. Außerdem hatten auch in diesem Jahr wieder, zum achten Mal in Folge, Auszubildende an P:ANDA teilgenommen, einem von ERASMUS+ geförderten dreiwöchigen betriebliches Praktikum in den Niederlanden, und dies mit dem Europass zertifiziert bekommen. Die Angebote der Schule und die Bereitschaft der Auszubildenden, diese Angebote auch im Hinblick auf die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt anzunehmen, zeige den richtigen Weg in der beruflichen Ausbildung, so die Abteilungsleiterin. Aus diesem Grund würden zukünftig neben den bereits bestehenden Zusatzqualifikationen, wie z.B. auch dem Handelsassistenten zbb, weitere Angebote folgen.

Diesen Aspekt griff auch die Schulleiterin der Carl-Theodor-Schule Renate Mayer in ihrer Ansprache auf. Ein bestes Beispiel sei die derzeitige Einrichtung von Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen im Land, die zum Ziel haben, Fach- und Nachwuchskräfte auf die Anforderungen der Digitalisierung vorzubereiten. In Laborbedingungen werden die Auszubildenden mit industriellen Automatisierungslösungen und anwendungsnahen Prozessen vertraut gemacht. Dieser Wandel in Ausbildung und Beruf sei unausweichlich und notwendig. Schulleiterin und Abteilungsleiterin waren sich einig, dass die Absolventen bestens für die bevorstehenden Herausforderungen gerüstet seien, gratulierten den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss und machten ihnen Mut, sich neuen Anforderungen zu stellen.

Die Veranstaltung, die von musikalischen Gesangsbeiträgen der Schülerband unter Leitung von Vanessa Kraft umrahmt wurde, fand einen gebührenden Abschluss in einem kleinen Umtrunk, der von der Juniorenfirma unter der Federführung von Mario Hermann vorbereitet und betreut wurde.
/BS

Auslandsmesse an der Carl-Theodor-Schule

„Total informativ und motivierend“

Auslandsmesse 2017
„Es ist gut, dass sich unsere Schule der Internationalität verschrieben hat und in diesem Bereich auch so viel macht.“ eröffnete Schulleiterin Renate Mayer am 23.05.2017 die diesjährige Auslandsmesse. Die Veranstaltung, welche an der Carl-Theodor-Schule seit 2013 regelmäßig angeboten wird, hat das Ziel, Schüler für einen längeren Auslandsaufenthalt zu begeistern und sie bei dessen Umsetzung zu unterstützen.

Dem Aufruf, sich interessierten Schülern vorzustellen, waren in diesem Jahr sechs gemeinnützige Organisationen gefolgt. In einem ersten Teil präsentierten YFU, AFS, VDA, DFJW, ZIS und der Lions Club den über 50 interessierten Schülern in Kurzvorträgen die vielfältigen Angebote ihrer Organisationen. Diese reichten vom Schulbesuch zwischen zwei Monaten bis einem Jahr, über Sprachkurse, Reiseprojekte und Praktika oder Jobs in der Partnerstadt bis zum Freiwilligendienst. Daneben wurden vor allem auch organisatorische Fragen und finanzielle Aspekte beleuchtet, wobei besonders die attraktiven Förderungsprogramme des DFJW und des Lions Club punkten konnten. In einem zweiten Teil standen die Vertreter der Organisationen den Schülern an Messeständen im Foyer für individuelle Fragen zur Verfügung und gaben Informationsmaterial aus, anhand dessen sie sich noch mal in Ruhe mit dem Thema befassen und diese vor allem auch mit ihren Eltern besprechen können.

Neben den Vertretern der Organisationen mit Eileen Riedel auch eine Schülerin zu Wort, die ein Jahr in Louisiana verbracht hatte. Begeistert berichtete sie von ihrer Zeit in den USA, untermauerte ihre Ausführungen mit Fotos und erläuterte, wie diese Erfahrung sie bis heute präge. Der Aufenthalt habe ihre Neugier auf fremde Kulturen geweckt und sie bewogen, an weiteren Austauschen teilzunehmen und immer wieder Gastschüler in ihrer Familie aufzunehmen.

„Wir fanden die Messe wirklich total informativ und motivierend!“ zogen zwei Schülerinnen der Eingangsklasse nach der Veranstaltung Bilanz. Auch die organisierenden Lehrer Barbara Bethke, Sibylle Fuß und Clemens Meyer zeigten sich zufrieden: Es sei gelungen, das Interesse für einen Auslandsaufenthalt zu wecken und das sei bei einem solchen Vorhaben der wichtigste Schritt.

Dienstag, 4. Juli 2017

Klassenfahrt nach Großbritannien

Klassenfahrt England 2017
„Mir hat Brighton am besten gefallen!“, zog eine Schülerin Bilanz. Das südenglische Seebad konnte neben King George’s IV Royal Pavillon vor allem durch die lebhaften Lanes mit den kleinen Geschäften überzeugen. Auch die alternative Lebensweise vieler Bewohner beeindruckte die 55 Schüler der Carl-Theodor-Schule und verlieh ihrem Bild vom Leben auf der Insel eine weitere Facette. Dieses hatten sie zuvor vor allem im beschaulichen Eastbourne erkundet, wo sie in englischen Gastfamilien wohnten und Einblicke in Essgewohnheiten, Erziehung und den anderen Lebensstandard in Großbritannien sammelten und verschiedene Aktivitäten machten: Neben einer Stadtrundfahrt und einer Rallye stand eine beeindruckende Wanderung entlang der Steilküste auf dem Programm.

Ein weiteres Highlight der Klassenfahrt stellte der Besuch in London dar. Neben einer Bootsfahrt auf der Themse, die sie an Tower, Tower Bridge und der beeindruckenden Skyline der britischen Hauptstadt vorbeiführte, stand ein Stadtrundgang in Westminister auf dem Programm. Die begleitenden Lehrer führten die WG 9/2 und WG 10/3 dabei zu den Houses of Parliament, Westminister Abbey, Buckingham Palace, Trafalgar Square und Downing Street 10. Zur Freude der Jugendlichen blieb am Ende noch etwas Zeit, um die Metropole auf eigene Faust zu erkunden.

Neben den vorbildlichen Verhalten der Schüler im Gastland, lobten die betreuenden Lehrkräfte, Jutta Hofmeister, Barbara Bethke, Holger Bauer und Clemens Meyer, vor allem den Zuwachs an interkultureller und sprachlicher Kompetenz. Als sie auf der Überfahrt die weißen Klippen von Dover hinter sich ließen, waren sich alle einig: „Es war sicherlich nicht der letzte Besuch auf der Insel.“.

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